Amerikanischer Whiskey

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Amerikanischer Whiskey

Jeder kennt die Westernfilme, in denen die Cowboys und Sheriffs im Saloon sitzen, spielen und Whiskey trinken. Manchmal als Shot, manchmal aber auch in einem Tumbler. Auch in vielen anderen Spielfilmen sieht man Whiskey auf Eis, serviert in den schönsten Hausbars oder auf Partys. Das alles ist der American Way of Life, den so viele selbst genießen wollen. Und so gehört amerikanischer Whiskey auf jeden Fall zu diesem Erlebnis dazu. Dabei gibt es auch in den USA eine lange Whiskeytradition, die natürlich auf die Auswanderer aus Schottland und Irland zurückzuführen ist. Egal ob Kentucky Bourbon, Tennessee Whiskey oder Rye – die USA bieten einiges für jeden Whiskeytrinker, -genießer und -liebhaber.

Inhaltsverzeichnis

Kurzer Steckbrief amerikanischer Whiskey

  • seit dem 18. Jahrhundert wurden mehr und mehr Destillerien in den USA gegründet
  • die meisten Brennereien finden sich in Kentucky und Tennessee
  • amerikanischer Whiskey kommt in den Varianten Bourbon, Tennessee, Rye, Corn und Wheat vor – bestimmend für die Sorte ist immer das Verhältnis der Getreide (Mais, Roggen, Gerste, Weizen etc.) zueinander.
  • häufig sind auch Whiskey Blends, also eine Mischung aus verschiedenen Whiskeys
  • amerikanischer Whiskey lagert nur in frischen, ausgebrannten Eichenholzfässern
Jack Daniels - American Whiskey

Geschichte(n) um den amerikanischen Whiskey

Der Ursprung des amerikanischen Whiskeys geht auf die großen Vorbilder in Europa, in Schottland und Irland zurück. Denn die Geschichte des amerikanischen Pendants ist zuerst eine Geschichte der Auswanderung in die neue Welt. Da sich die vielen Schotten und Iren in ihrer neuen Heimat ein Stück Tradition der alten Heimat bewahren wollten, musste auch der Whiskey mit über den Atlantik. 

In den USA gab es bis dato zwar bereits Hochprozentigen, dabei handelte es sich aber zumeist um Rum. Als ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mehr und mehr europäische Einwanderer in die USA strömten, etablierte sich mit ihnen der Whiskey in den östlich gelegenen Gebieten des heutigen Virginia und Pennsylvania. Nach und nach breiteten sich die Einwanderer und mit ihnen der Whiskey südlich und westlich in die Regionen der heutigen US-Bundesstaaten Kentucky und Tennessee - die Wiege des American Whiskey - aus. 

Weil man in Irland übrigens ab 1870 angefangen hatte den Whisky als Whiskey mit zusätzlichem e zu schreiben, hat sich diese Schreibweise auch in den USA durchgesetzt. Denn unter den Einwanderern waren besonders viele Iren.  

Heimat ist Whiskey – Whiskey ist Heimat

Mit den Einwanderern wuchs die frühe amerikanische Bevölkerung stetig. Zusätzlich kam jede Menge Wissen, Kultur und Können mit ins Land, unter anderem auch die Brau- und Destillier-Kunst. Die neuen Siedler fanden weite, unbewohnte und ungezähmte Landstriche vor – aber auch ebenso ungewohnte Anbaubedingungen. Der andere Boden und das neue Klima verlangten eine Anpassung der alten, traditionellen Methoden und Rohstoffe an die neue Situation. Gerste ließ sich nur schwer anbauen und so begann man andere Getreidesorten wie Roggen (Rye), Mais (Corn) und Weizen (Wheat) zu nutzen - für die Ernährung wie das Brennen von Whiskey. So entstanden über die Jahrhunderte unterschiedlichste Sorten American Whiskey: Aus Roggen wurde Rye Whiskey, aus Mais der Bourbon oder Corn Whiskey. Während Rye am Anfang noch dominierte, ist der Bourbon heutzutage der meist produzierte, amerikanische Whiskey.

Stil und Geschmack von amerikanischem Whiskey

Die verschiedenen Whiskey-Arten unterscheiden sich je nach Art zum Teil deutlich im Geschmack, was an dem jeweils verwendeten Getreide liegt. Denn die unterschiedlichen Getreide geben ganz unterschiedliche Aromenprofile. Ein Bourbon muss aus mindestens 51 % Mais gebrannt sein, daher wirkt ein Bourbon oft süßer und milder. Bei einem Rye überwiegt der Anteil Roggen, der dem Whiskey kräftige und fruchtig-würzig Aromen mitgibt. 

Hierzulande kennt vermutlich jeder einen Jack Daniel’s oder Jim Beam, die amerikanische Whiskeywelt liefert aber noch deutlich mehr. 

Praktisch nie findet man bei den amerikanischen Whiskeys satte Torfnoten, bestenfalls ab und zu einen Hauch Rauchgeschmack, jedoch niemals so intensiv wie bei einem Single Malt von der Insel Islay.

Die Whiskeyarten Amerikas

Bourbon

Wer an die USA und den Whiskey dort denkt, wird zuerst einen Bourbon im Sinn haben. Die Bezeichnung kennt man aus vielen Filmen und Serien. Oft sind auch die gängigen und hier erhältlichen Whiskeys aus USA zumeist Bourbons. Diese Whiskeysorte trägt ihren Namen aufgrund des Bourbon County in Kentucky, das wiederum nach dem französischen Adelsgeschlecht der Bourbonen benannt ist. Auch Ludwig XVI, der damals als französischer König die Amerikaner im Unabhängigkeitskrieg gegen England unterstützte, war Bourbone. 

Ähnlich wie beim deutschen Reinheitsgebot existiert auch für Bourbon ein Gesetz zur Herstellung, das vorschreibt, wie ein Bourbon zum Bourbon wird. So muss dieser in den USA hergestellt worden sein. Ist der Bourbon als Tennessee Whiskey bezeichnet, muss er gar aus Tennessee stammen. Zudem muss ein Bourbon aus mindestens 51 Prozent Mais bestehen. Dieser hohe Mais-Anteil gibt ihm seinen klassisch süß-runden Geschmack. Weitere verwendete Getreidesorten sind üblicherweise Roggen, der dem Whiskey Würze verleiht sowie Weizen, Gerste, Hafer, Triticale u.v.m.. 

Gebrannt wird der Bourbon üblicherweise in Kupferbrennblasen.

Lagern muss jeder Bourbon in frischen, ausgebrannten Eichenholzfässern. Dabei darf der Alkoholgehalt beim Brennvorgang die 80 Prozent nicht übersteigen, mit Abfüllung in das Fass dürfen es nicht mehr als 62,5 Prozent sein. In die Flasche kommt ein Bourbon typischerweise mit 40 Prozent. Alles unter diesem Alkoholgehalt darf nicht als Whiskey bezeichnet werden. 

Kentucky Straight Bourbon

Im Unterschied zu einem Bourbon muss ein echter Straight Bourbon die oben genannten Voraussetzungen erfüllen und zusätzlich vor seiner Abfüllung mindestens zwei Jahre lang im frisch ausgebrannten Eichenholzfass gelagert worden sein. 

Wird der Bourbon mindestens vier Jahre gelagert, mit mehr als 50 Prozent abgefüllt und stammt er zusätzlich aus einer einzigen Brennsaison einer einzelnen Brennerei, darf er die Qualitätsbezeichnung „Bottled in Bond“ führen. 

Tennessee Whiskey

Der Tennessee Whiskey ist seit 2013 gesetzlich definiert und eine Variante des Bourbon mit noch strengeren gesetzlichen Vorgaben. 

Wie auch ein Bourbon muss er aus mindestens 51 Prozent Mais destilliert sein. Er muss nach dem Brennen mindestens zwei Jahre in frisch ausgebrannten Eichenholzfässern gelagert worden sein. Zusätzlich zu diesen Anforderungen muss jeder Tennessee Whiskey in Tennessee gebrannt worden sein und das sog. Charcoal Mellowing durchlaufen haben. Dabei findet eine Filtrierung durch eine Aktivkohleschicht (aus Zuckerahorn) statt, die den Tennessee Whiskey besonders weich macht. 

Damit ist jeder Tennessee Whiskey ein Bourbon, aber nicht jeder Bourbon automatisch auch ein Tennessee Whiskey!

Der bekannteste Vertreter des Tennessee Whiskey dürfte übrigens Jack Daniel’s sein.

Corn Whiskey

Ein Whiskey, der heute zwischen längst vergessener Tradition und neuem Charme wandelt ist der Corn Whiskey, wegen seiner Farblosigkeit auch als White Lightning bezeichnet. Ein Corn Whiskey muss aus mindestens 80 Prozent Mais bestehen und darf nicht in frisch ausgebrannten Fässern gelagert werden (sonst wäre es ein Bourbon). Wird ein Corn Whiskey im Fass gelagert, sind es entweder frische, nicht ausgebrannte oder bereits benutzte Fässer. 

Rye Whiskey

Der Rye Whiskey wird im Produktionsablauf wie ein Bourbon hergestellt, allerdings unterscheidet sich die Grundzutatet. Denn für einen Rye müssen mindestens 51 Prozent Roggen genutzt werden. Dadurch erhalten die Whiskeys einen würzigen Geschmack. Lange Zeit war Rye die Nummer Eins in den USA, doch die Herstellung hatte sich mehr zum mild and mellow Whiskey verändert, der leicht und mild genießbar ist. In den letzten Jahren haben aber immer mehr große Brennereien einen Rye ins Sortiment genommen, weswegen heutzutage Rye Whiskey ein Comeback erlebt. Über die USA hinaus spielt der Rye derzeit aber vor allem in Kanada und für die Canadian Whiskeys eine größere Rolle.

Die bekanntesten amerikanischen Brennereien

Jack Daniel’s 

Bei Jack Daniel’s handelt es sich um einen echten Tennessee Whiskey, der in Deutschland sicher zu den bekanntesten gehört. Hergestellt wird Jack Daniel’s in der Kleinstadt Lynchburg im Bundesstaat Tennessee. Die Marke gehört in das umfangreiche Portfolio der international tätigen Brown-Forman Gruppe. Mit rund 90 Millionen Liter im Jahr ist der Jack Daniel’s, hierzulande auch gern Jackie genannt, der meistverkaufte amerikanische Whiskey weltweit. Lediglich Johnnie Walker aus Schottland verkauft jährlich mehr Whiskey.

Seit der Gründung 1846 hat sich die Brennerei stetig vergrößert und neben einer bewegten Geschichte blickt die Destillerie vor allem auf ein breites und beliebtes Produktportfolio. Jeder kennt den Old No. 7, dessen Namensursprung ein kleines Mysterium darstellt. Es finden sich mit dem Jack Daniel´s Gentlemen Jack, dem Jack Daniel´s Single Barrel oder vielen limitierten Abfüllungen weitere Tennessee Whiskeys. Ebenso gibt es einen Jack Daniel´s Rye und verschiedene Whiskeyliköre

Jim Beam

Ähnlich bekannt wie Jack Daniel’s ist Jim Beam. Diese Brennerei wurde 1795 gegründet und gehört damit zu den ältesten bekannten amerikanischen Destillerien. Der Gründer war Johannes Jakob Böhm, ein deutscher Auswanderer, der später als Jacob Beam mit dem klassischen Bourbon Old Jake Beam bekannt wurde.

Später kam es unter dem Sohn und Enkel Jacob Beams zu stetigen Betriebserweiterungen bis die Prohibition die Produktion stoppte. Colonel James B. Beam, Urenkel des Gründers, baute ab 1933 die Jim Beam Brennerei in Clermont, Kentucky in der Nähe seiner Heimatstadt Bardstown, wieder auf. Bis 2014 war Jim Beam in Familienhand, wurde dann aber vom japanischen Suntory Konzern für rund 14 Milliarden Dollar gekauft.

Aus dem Hause Jim Beam kennt man den Jim Beam White Label und den Jim Beam Double Oak, aber auch einen Jim Beam Rye, den neueren Jim Beam Devil’s Cut und auch den Jim Beam Single Barrel.

Wild Turkey

Im Städtchen Lawrenceburg inmitten des Bourbon-Mutterlandes Kentucky liegt die Wild Turkey Brennerei. Diese ist für ihr Label bekannt, auf dem verschiedene wilde Truthähne der USA abgebildet sind. Gegründet wurde die Brennerei 1855 von John Ripy nahe des Lawrenceburg River. Heute kennt man das Zuhause der Brennerei als Wild Turkey Hill.

Benannt wurde der Bourbon der einstmaligen Ripy Distillery durch Freunde des früheren Managers Thomas McCarthy. Auf der Truthahnjagd hatte dieser immer einen guten Bourbon dabei und schnell wurde dieser als Wild Turkey Whiskey betitelt. Dieser Name blieb und verhalf der Destillerie zusätzlich zu Bekanntheit.

Seit den 1980ern kam es zu einigen Modernisierungen und darauf aufbauend hat der Wild Turkey Whiskey auch über die USA hinaus an Bekanntheit gewonnen. Die Bourbon der Marke werden in verschiedenen Stärken abgefüllt. So gibt es einen Wild Turkey 81 Proof (40,5%) und einen Wild Turkey 101 Proof (50,5%). Aber auch ein Wild Turkey Rye und ein Wild Turkey Rare Breed gehören zum Standardsortiment.

Four Roses

Die Four Roses Destillerie wurde 1888 in Betrieb genommen und liegt in Lawrenceburg, Kentucky am Salt River. Hier werden zehn verschiedene Bourbons gebrannt mit zwei unterschiedlichen Mash Bills und fünf verschiedenen Hefestämmen.  

Die Entstehungsgeschichte des Namens von Four Roses geht auf zwei verschiedene Anekdoten zurück, wobei wir hier die romantische Erzählung präsentieren wollen. Der Gründer Paul Jones Junior hat seiner angebeteten Wunschdame einen Heiratsantrag per Brief zukommen lassen. Diese antwortete in völliger Verzückung mit einem einfachen „Ja“. Da auf dem Briefumschlag vier Rosen abgebildet waren, benannte Jones dann seine Destillerie nach diesem Ereignis. 

Weniger romantisch, dafür umso schmackhafter geht es mit dem Four Roses heutzutage weiter. Neben dem klassischen Four Roses Kentucky Straight Bourbon hat die Brennerei auch einen Single Barrel und einen Four Roses Small Batch im Sortiment.