Champagner

Champagner

Die Champagne ist das nördlichste unter den französichen Weinbaugebieten.
Ende des 17. Jahrhunderts bot die Entwicklung fest verkorkter Glasflaschen,
die erstmals von Benediktiner Mönche aus der Champagne verwendet wurden,
die Möglichkeit Kohlensäure in Flaschen zu halten.

In der Champage dürfen heute nur drei Rebsorten angebaut werden:
Pinot Noir und Pinot Meunier (beide blau) und (die weiße) Pinot Chardonnay.

Die Champagnerherstellung ist heutzutage ein streng überwachtes Verfahren.
Die Lese der Trauben beginnt schon etwas früher damit die Farbe der Haut nicht in den Saft gelangt.
Der frische Most kommt zur ersten Gärung in Holzfässer oder Stahltanks. Nach ca. 3 Wochen
wird er umgefüllt und gefiltert. Nun beginnt der eigentliche Herstellungsprozess.
Der erste Schritt ist die Bereitung einer Cuvee (Mischung verschiedener qualitativ gleicher Weine).
Diesem Wein wird ein Zusatz aus Hefe und gelöstem Rohrzucker zugegeben.
Bei der zweiten Gärung, die in Flaschen erfolgt, ist der Wein nach drei bis vier Wochen hell und klar.
Auf dem Satz reift der Champagner heran. In Rüttelpulten werden die Flaschen täglich gerüttellt und höher gestellt,
so dass sich die Rückstände am Flaschenhals absetzen. Mit einem speziellen Verfahren wird der Satz entfernt,
die verlorengegangene Menge wieder ersetzt und mit Naturkorken verschlossen.

Champagner werden unterschiedlich nach ihrer Süße bezeichnet:
Brut ist sehr trocken; Extra Sec ist trocken; Sec ist leicht lieblich; Demi Sec ist noch lieblicher;
Doux ist süß wird aber nur selten hergestellt.

Das französische Recht beschränkt heute den Namen Champagne auf Schaumwein aus einer bestimmten Zone.