Glentauchers

Herkunft: England/ Schottland (Speyside)

Vier Meilen westlich von Keith, auf dem Land der Tauchers Farm, gründeten W. P. Lowrie, ein Whiskey-Händler aus Glasgow, und James Buchanan, ein namhafter Whisky-Blender 1897 die Glentauchers Destillerie, mitten in der sog. „Pattinson-Krise“, als der damals größte Produzent von Whisky Blends, die „Pattinson Ltd.“ spektakulär Bankrott ging und eine ganze Industrie in eine tiefe Krise riss.
Entworfen wurde die Glentauchers Destillerie von John Alcock... ... >> weiterlesen


Glentauchers

Vier Meilen westlich von Keith, auf dem Land der Tauchers Farm, gründeten W. P. Lowrie, ein Whiskey-Händler aus Glasgow, und James Buchanan, ein namhafter Whisky-Blender 1897 die Glentauchers Destillerie, mitten in der sog. „Pattinson-Krise“, als der damals größte Produzent von Whisky Blends, die „Pattinson Ltd.“ spektakulär Bankrott ging und eine ganze Industrie in eine tiefe Krise riss.
Entworfen wurde die Glentauchers Destillerie von John Alcock, einem Architekten aus Keith, betreut wurde der Bau von Charles Doig aus Elgin, auf den u.a. das charakteristische Pagoden-Design vieler Brennereien zurückgeht. Das Wasser für die Whisky Herstellung stammt aus dem Rosarie Burn, einem Zufluss zum Spey. 1903 ging Glentauchers, das zunächst als eine Art „Joint Venture“ betrieben worden war, in den alleinigen Besitz von Buchanan über, der sich 1915 mit „Dewars“ zusammenschloss. 1925 tat man sich mit der „Distillers Company Ltd“ zusammen, und 1930 ging die Destillerie schließlich an die „Scottish Malt Distillers“. Noch vor dem ersten Weltkrieg experimentierte man bei Glentauchers mit kontinuierlichen Brennverfahren bei der Herstellung von Malt Whisky, kehrte aber nach kurzer Zeit bereits wieder zu den traditionellen Verfahren zurück. Nach umfassenden Renovierungen bereits in den 1920er Jahren, stockte man in den 1960ern die Anzahl der Brennblasen um weitere Vier auf. 1985 wurde Glentauchers stillgelegt, bis sie unter „Allied“ 1992 wieder in Betrieb genommen wurde.
Heute gehört Glentauchers zu „Pernod Ricard“ und die Chivas Brothers wachen über die Produktion, die immer noch vorwiegend in Blends wie den „Ballantines“, „Chivas Regal“ oder „Teachers“, fließt, weshalb Single Malt-Abfüllungen selten sind.
Seit dem Jahr 2000 gibt es mit dem 15-jährigen Glentauchers eine offizielle Destillerie-Abfüllung, dazu kommen einige Editionen der unabhängigen Abfüller, u.a. von „Signatory“, „Gordon & MacPhail“, „Cadenhead’s“ und „Duncan Taylor Cask Strength“.