Ballantines

Die Ballantine’s Brennerei ist eigentlich unter dem Markennamen Blended Scotch Whisky gelistet und verspricht mit seinem bekannten Ballantine’s Finest einen der ersten Blends Schottlands. Der Beginn dieser Erfolgsgeschichte liegt bereits im Jahr 1827 mit der Gründung durch den jungen George Ballantine.


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Produktion und Herstellung von Ballantine’s Whisky

Ballantine’s hatte seinen Ursprung in den frühen 1820er Jahre im Herzen Edinburghs, bevor es wegen deutlich größerer Produktionskapazitäten ab 1837 nach South Bridge ging. Dort findet sich die Brennerei in den Lowlands Schottlands auch heute noch.

Das besondere an der Destillerie ist sicherlich das Blending der Whiskys. So stellt Ballantine’s seit vielen Jahren Whisky-Blends aus den Single Malts und Grains verschiedener Brennereien her. Wie in vielen Brennereien legt man auch bei Ballantine’s deshalb Wert auf gute Fässer, in welchen der hergestellte Whisky unterschiedlich lange reifen darf. Aufgrund der langen Geschichte und Erfahrung gibt es auch einige Fässer mit 30 oder 40-jährigen Whiskys darin. Somit kann Ballantine’s auch ältere Blends herstellen.

Ein echter Blended Scotch Whisky besteht aus Single Malts und Grain Whiskys, die miteinander kombiniert werden. Das Mischungsverhältnis muss dabei bei weitem nicht 1 zu 1 sein. An sich handelt es sich dabei um einen komplexen Prozess, der viel Erfahrung und auch Fingerspitzengefühl erfordert. Schließlich muss jeder Whisky in Nase und Mund überzeugen. Der klassische Ballantine’s Charakter schwebt bereits seit den 1840ern in den Blendings, weswegen man bis heute dieser Tradition treu bleibt.

Wie schmeckt Ballantine‘s Whisky?

Ballantine’s Whisky hat einen sanften und runden Geschmack, welcher sich vor allem rund um Fruchtnoten und Gewürze dreht. Dies ist auf die verblendeten Whiskys zurückzuführen, die aus den vier Regionen der Islands, Highlands, der Speyside und den Lowlands stammen.

Empfehlungen & besondere Abfüllungen

Ballantine’s Whisky eignet sich aufgrund seines sanften und fruchtigen Aromas eher für Whiskyeinsteiger, die allmählich in die Welt der Blends eintauchen wollen. Auch für Cocktails bietet der Ballantine’s aufgrund des milden Geschmacks eine gute Grundlage.

Ballantine’s 12

Im 12-jährigen Ballantine’s werden nur Whiskys miteinander geblendet, welche bereits 12 Jahre im Fass gereift sind. In der Nase kommt jedem Genießer ein fruchtiges Aroma entgegen. Dieses breitet sich im Mund mit dem Geschmack von süßer Birne und leichten Orangenoten gepaart mit Frühlingsblumen aus. Im Abgang wird dieser sanfte Whisky eher nussig und bleibt trocken und langhaltig vorhanden. Von der Nase bis zum Gaumen sind auch Vanillenoten steter Wegbegleiter des Ballantine’s 12.

Ballantine’s 17

Der 17-jährige Ballantine’s ist schon ein besonderer Blend, da die meisten Standardabfüllungen der großen Brennereien einen 16-jährigen Whisky im Angebot haben. Dieser 17-jährige Ballantine’s wirkt im Glas bereits in einem goldenen Bernstein und überrascht in der Nase mit Noten von frischem Espresso und weichem Milchschaum. Schnell bemerkt man aber auch eine nussige Getreidenote. Im Mund sind es vor allem süße Früchte und Zitrusaromen, die sich mit dem würzigen Eichenholz verbinden. Nur im Abgang taucht eine leicht rauchige Note auf, doch überwiegt die Frucht.

Ballantine’s 21

Mit dem Ballantine’s 21 hat die Marke einen schönen Blend im Angebot, welcher allein mit seiner kräftigen Bernsteinnote zum Trinken einlädt. Dieser Einladung folgt man nach einem ersten Geruchstest sehr gern, da sich schnell weiche Raucharomen mit feinen Gewürznoten und den typischen Fruchtdüften verbinden. Im Mund entfaltet dieser Ballantine’s Blend dann einen intensiven Mix aus Beeren und Orangen, aber auch kräftiger Nuss umspielt von Honig. Die Nuss- und Honigaromen begleiten diesen 21-jährigen Blend dann bis in den Abgang hinein.

Die Geschichte von Ballantine’s

1827 gründete der erst 20 jährige George Ballantine in Edinburgh seinen eigenen Wein- und Spirituosenhandel, da man in Schottland seit 1823 privat brennen durfte. Schon wenige Jahre später begann Ballantine in der Princes Street damit verschiedene Single Malts und Grains miteinander zu kombinieren. Später sogar Whiskys mit unterschiedlichen Reifungszeiten und aus verschiedenen Fassarten. Am Ende stand einer der ersten Blends als Ergebnis fest, welcher seit 1881 weltweit exportiert wird.

Nach dem Tod von George Ballantine im Jahr 1891 wurde sein Blending-Werk von seinen Söhnen fortgesetzt. Diese verstanden ihr Handwerk und Erbe so gut ,dass sie von Königin Victoria zum königlichen Hoflieferanten ernannt wurden. Diese Auszeichnung wurde später durch König Edward VII., Victorias Sohn, nochmals erneuert. Deshalb durfte Ballantine’s ab 1937 auch ein eigenes Wappen tragen, welches eine schottische Flagge mit Elementen von Gerste, Wasser, einer Brennblasse und einem Eichenfass zeigt. Nach weiteren Besitzerwechseln wurde die Brennerei zu den Chivas Brothern hinzugefügt und gilt als eine der bekanntesten Marken für Whisky Blends weltweit.