Tomatin

Im schottischen Ort Tomatin in der Grafschaft Inverness-shire liegt die Tomatin Destillerie. Ganz nah am östlichen Rand der Monadhliath Mountains eingebettet handelt es sich dabei um eine rund 125 jährige Brennerei der schottischen Highlands, die lange Zeit mit rund 12 Millionen Litern in der Produktion die größte Destillerie Schottlands war.


Tomatin The Talisman Literflasche Produktbild
15,95 €
(15,95 €/Liter - mit Farbstoff)¹
sofort verfügbar
Tomatin Legacy  Produktbild
Tomatin
Legacy
0,70 Liter/ 43.0% vol
25,95 €
(37,07 €/Liter - mit Farbstoff)¹
letzter auf Lager
Tomatin 18 Jahre finish in Oloroso Sherry Butts  Produktbild
82,95 €
(118,50 €/Liter - ohne Farbstoff)¹
nur noch 2 auf Lager
Tomatin 15 Jahre  Produktbild
Tomatin
15 Jahre
0,70 Liter/ 46.0% vol
43,95 €
(62,79 €/Liter - mit Farbstoff)¹
nur noch 2 auf Lager
Tomatin 8 Jahre Bourbon & Oloroso Sherry Casks Literflasche Produktbild
32,95 €
(32,95 €/Liter - mit Farbstoff)¹
letzter auf Lager
Tomatin Bourbon & Sherry Casks 12 Jahre Literflasche Produktbild
40,95 €
(40,95 €/Liter - mit Farbstoff)¹
sofort verfügbar
Tomatin 14 Jahre Port Cask  Produktbild
Tomatin
14 Jahre Port Cask
0,70 Liter/ 46.0% vol
53,95 €
(77,07 €/Liter - ohne Farbstoff)¹
letzter auf Lager
Tomatin Legacy Miniatur Produktbild
Tomatin
Legacy Miniatur
0,050 Liter/ 43.0% vol
6,95 €
(139,00 €/Liter - mit Farbstoff)¹
Versandfertig in 7 - 14 Tagen

Produktion und Herstellung von Tomatin Whisky

Heutzutage liegt die Produktionskapazität von Tomatin wieder deutlich unter dem einstigen Niveau von 12 Millionen Litern und so finden sich „nur“ noch rund 5 Millionen Liter in der jährlichen Produktion.

Das benötigte Wasser stammt aus dem Alt-na-Frithe Burn, welches sowohl zur Kühlung als auch zur Herstellung genutzt wird. Das Mashing wird in der Brennerei durch eine 8 Tonnen Mash-Tun übernommen.

Insgesamt gibt es sechs Still-Paare, wovon derzeit aber nur vier verwendet werden. Tomatin könnte also auch jederzeit die Produktionskapazität ausbauen. Gelagert wird die immer noch stattliche Menge an Rohbrand in 2 klassischen dunnage warehouses und 12 racked warehouses. Dabei werden gleichzeitig rund 170.000 Fässer aufbewahrt. Tomatin Whisky zeichnet sich durch viele verschiedene Fasslagerungen aus. Deshalb kommen klassisch Bourbonfässer, aber auch Sherryfässer, Portfässer und Hogsheadfässer zum Einsatz. 

Wie schmeckt Tomatin Whisky?

Tomatin Whisky zeichnet sich durch die verschiedenen Fasslagerungen und Finishes aus, die dem jeweiligen schottischen Whisky noch eine besondere Extranote verleihen. Generell sind diese süß und fruchtig und eher mild. Eine gewisse Grundwürze erscheint vor allem am Gaumen und im Abgang – das ist wiederum typischer für die Highlands.

Empfehlungen & besondere Abfüllungen

Tomatin bietet ein reichhaltiges Produktportfolio, weswegen die Destillerie besonders für Tastings rund um unterschiedliche Fasslagerunen und Finishes interessant sein kann. Allgemein findet jeder bei Tomatin einen guten Single Malt und Einsteiger sowie erfahrene Whiskygenießer werden mit Tomatin immer eine gute Wahl treffen.

Tomatin Bourbon & Sherry Casks 12 Jahre

Der Tomatin Bourbon & Sherry Casks 12 Jahre Malt ist wahrscheinlich DER Klassiker des Standardsortiments der Brennerei. Zuerst lagert dieser in ehemaligen Bourbonfässern, bevor es zur Reifung in Oloroso Sherryfässern kommt. Dadurch überzeugt dieser schottische Whisky allein durch seine bernstein-goldene Farbe.

In der Nase spürt man sofort ausgewogene Aromen von Malz, Vanille und Früchten. Zudem erscheint an zweiter Stelle eine leichte Rauchigkeit mit frischen Haselnüssen und feinen Kräutern. Am Gaumen dann erst fruchtig rund um gekochte Äpfel, frische Birnen und Gerstenmalz. Dann nussig mit klaren Sherryaromen. Der Abgang gleitet daraufhin sehr weich und süß-fruchtig über.

Tomatin Legacy

Seit 2013 gibt es den Tomatin Legacy und schnell wurde klar, dass dieser besondere Malt zum Kernsortiment gehören muss. Gelagert wird er in ausgewählten Bourbonfässern sowie Virgin-Oak-Fässern. Dadurch gewinnt dieser eigentliche Einsteigermalt an Charakter und fruchtiger Süße.

In der Nase wird der Tomatin Legacy jeden Einsteiger in die Whiskywelt begeistern. Frischer Duft von Limonen und Ananas werden mit Vanille, Marshmallows und Malz umspielt. Dazu noch leichter Torf, bevor im Mund Biskuit und Früchte folgen. Dazu etwas Honig, Vanille und Malz. Ganz still und leise wandert dieser sanfte Eindruck dann in einen weichen und harmonischen Abgang über. Dabei bleibt er lang zurück und ist abermals fruchtig mit cremigen Karamelltönen.

Tomatin 15 Jahre

Das weiche Wasser des Alt-na-Frith ist im Tomatin 15 Jahre tonangebend. Denn dieser Single Malt ist ganz zart und weich. Unterstützt wird er dabei von der Reifung in amerikanischen Eichenfässern.

Das Aroma weist Zitrusfrüchte und Eichennoten auf und erinnert zudem an Obstkuchen mit frischer Vanille. Am Gaumen dann eine ausgewogene Balance von Pfirsichen und Orangen, gepaart mit Karamell, Honig und Vanille. Der milde cremige Körper bleibt bis zum reichhaltigen Abgang vorhanden, wo dieser schottische Whisky ganz langsam und dezent entschwindet.

Die Geschichte von Tomatin

Die Geschichte rund um Tomatin geht ursprünglich bis in das 15. Jahrhundert zurück. Damals hatten bereits Viehhändler und Viehtreiber ihren Whisky vom Old Laird’s House am Ort der heutigen Destillerie bezogen. Erst 1897 wurde dann ganz offiziell eine legale Brennerei daraus.

Jahrhundertelanger illegaler Brennerfolg ist aber kein Erfolgsgarant und so folgte 1906 der bankrott der Brennerei. 1909 kam es aber zur Wiedereröffnung in den Highlands. Bis in die späten 1950ern war Tomatin mit nur zwei Brennblasen eine der kleinere Destillerien. Dann kam es aber zu einer stetigen Erweiterung der Stills. Kurzzeitig gab es sogar eine ungerade Anzahl an Stills, was für eine schottische Brennerei untypisch bis hin zu einem No-Go ist. In den 1970er war Tomatin die größte Brennerei Schottlands und produzierte 12 Millionen Liter Whisky im Jahr.

Allerdings kam es 1985 zur erneuten Pleite, was 1986 zur Übernahme durch das japanische Unternehmen Takara Shuzo Co. führte. Damit wurden erstmals Japaner Eigentümer einer schottischen Whiskybrennerei. Heute ist dies rund um Übernahmen durch Suntory und Nikka keine Besonderheit mehr.