Glengoyne

Herkunft: UK (Schottland)/ Schottland (Western Highlands)

Die Brennerei Glengoyne liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Glasgow, ganz in der Nähe der Ortschaft Killearn und am Fuß der Campsie Fells. Die Gebäude sind sehr idyllisch in ein bewaldetes Tal zwischen den Highlands und Lowlands gebettet, in einem Gebiet, das Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts ein bevorzugter Platz für Schwarzbrenner und Whiskyschmuggler war. Vor dem Excise Act von 1823 gab es in dieser Ecke von Stirlingshire in den versteckten Tälern, nicht wen... ... >> weiterlesen


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Glengoyne

Die Brennerei Glengoyne liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Glasgow, ganz in der Nähe der Ortschaft Killearn und am Fuß der Campsie Fells. Die Gebäude sind sehr idyllisch in ein bewaldetes Tal zwischen den Highlands und Lowlands gebettet, in einem Gebiet, das Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts ein bevorzugter Platz für Schwarzbrenner und Whiskyschmuggler war. Vor dem Excise Act von 1823 gab es in dieser Ecke von Stirlingshire in den versteckten Tälern, nicht weniger als 18 illegale Destillerien  – vermutlich auch Glengoyne.

Der Name Glengoyne geht zurück auf das gälische Glen Guin und bedeutet „Tal der wilden Gänse“. Als Archibald McLellan 1833 das Destillieren in der Brennerei legalisierte, lautete der Name aber noch Burnfoot. Erst seit der Übernahme der Lang Brothers im Jahr 1865 firmierte sie zunächst unter Glen Guin, 1905 dann unter Glengoyne.

Mitte der 1960er Jahre wurde die Destillerie nach dem Verkauf an Robertson & Baxter, die wiederum zur Edrington Group gehörten, vollständig renoviert. 2003 ging sie schließlich an den heutigen Eigentümer Ian Macleod – einen unabhängigen Abfüller – über.

Trotz einer erneuten Totalrenovierung im Jahr 2005 hat Glengoyne bis heute das Aussehen einer Farmdestillerie behalten können. Mit den weiß getünchten Gebäuden, die sich um einen Innenhof mit einem kleinen Teich gruppieren, der wiederum von einem schönen Wasserfall hinter der Destillerie gespeist wird, zählt sie zu den schönsten Brennereien Schottlands. Nur an einen Ausbau ist nicht zu denken. Denn wegen Platzmangels, musste man schon auf das Grundstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite ausweichen. Auf der einen Seite liegt nun die Destillerie, auf der anderen die Lagerhäuser. Die Straße zwischen beiden Komplexen ist gleichzeitig die Grenze zweier Whiskyregionen. Daher heißt es auch, dass die Malts von Glengoyne in den Highlands gebrannt und in den Lowlands gelagert werden.
Im Mai 2006 wurde für Whiskyliebhaber ein neues Besucherzentrum eröffnet.

Der Whisky von Glengoyne geht vor allem in die Blends von Famous Grouse, Cutty Sark und Lang’s. Gerade in den letzten Jahren ist jedoch die Anzahl der Single Malts stark gestiegen. So umfasst die Range heute neben einigen Standard- auch diverse Einzelfassabfüllungen.

Glengoyne verwendet ausschließlich ungetorftes Malz und erzeugt so einen süßen und fruchtbetonten Whisky mit trockenen Toffee- und Malzaromen.