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Ardmore

(gälisch für „große Landzunge“)

Herkunft: England/ Schottland (Speyside)

Im äußersten Südosten der Speyside, in der Nähe des Örtchens Kennethmont und dem Fluss Bogie am Rande der Grampians unterhalb des Knockandy Hill liegt die heutige Ardmore Destillerie (Gälisch für „große Landzunge“), nicht zu verwechseln mit der 1817 von Archibald Campbell gegründeten Ardmore Destillerie auf Islay, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschlossen und in Folge Lagavulin zugeschlagen wurde.
Ardmore wurde 1898 von Adam Teacher gebaut, dem Sohn von William Teacher im Zuge des damaligen Whisky Boom, um den Nachschub an geeignetem Whisky für ihren gefragten „Teacher’s Highland Cream“ sicherstellen zu können. Die Brennerei war für die damaligen Verhältnisse sehr modern und bereits mit einer Dampfmaschine ausgestattet, zudem gab es eine direkte Anbindung an das Schienennetz, die den Gütertransport von Glasgow, dem Sitz der „William Teacher & Sons“, ins vergleichsweise abgelegene Aberdeenshire deutlich vereinfachte. Ardmore blieb lange Zeit im Besitz der Gründer-Familie, und erst als 1976 die Firma „William Teacher & Sons“ von den „Allied Breweries“ übernommen wurde, endete bei Ardmore die Ära der Familie Teacher. Im Zuge dieser Übernahme schlossen die neuen Eigner die Destillerie-eigenen Malzböden. Nach der Fusion mit „Hiram Walker & Sons“ wurden aus den „Allied Breweries“ die „Allied Distillers“, 1993 entwickelte man sich nach dem Zukauf von „Pedro Domecq“ weiter zur „Allied Domecq“.
Im Zusammenhang mit dem Kauf „Allied Domecqs“ durch den französischen Konzern „Pernod Ricard“ fiel die Ardmore Brennerei nebst sämtlichen Liegenschaften einschließlich einer eigenen, noch heute betriebenen Küferei aus Kartell-Gründen schließlich an „Beam Global Spirits & Wine“, und gehört somit nach der Fusion mit dem japanischen Getränke-Konzern „Suntory“ zur global agierenden „Beam-Suntory“.
Sein Wasser bezieht Ardmore aus Quellen des nahen, etwa 500 m hohen Knockandy Hill. Seit dem zweiten Weltkrieg hat man Ardmore insgesamt zwei Mal vergrößert, 1955 und 1974, so dass sie mit acht Brennblasen (mit jeweiligen Fassungsvermögen von 15.000 Litern) heute eine der größten Destillerien Schottlands ist, mit einer Lagerkapazität vor Ort von etwa 1000 Tonnen. Hinzu kommen ein knapp acht Meter hoher Maischbottich und 14 hölzerne Gärbottiche mit einer Kapazität von insgesamt 90.000 Litern. So erklärt sich auch eine jährliche Alkohol-Produktion von 3 Mio L, bei voller Auslastung sind es sogar 4,2 Mio L. 2002 erst stieg man als letzte Destillerie Schottlands von der direkten Befeuerung der Brennblasen mit Kohle auf die indirekte Erwärmung mittels Dampf um.
Eine weitere Besonderheit Ardmores ist die Tatsache, dass man dort gerade für die Herstellung des „Teacher’s Blends“ von Anfang an eine relativ deutlich getorfte Gerste einsetzte. Eine gänzlich ungetorfte Version des Ardmore wird lediglich an wenigen Wochen im Jahr unter der Bezeichnung „(Ardmore) Ardlair“ produziert. Dieser findet allerdings ausschließlich Eingang in die verschiedenen Blended Whiskies des „Beam-Suntory“ Konzerns, für die Ardmore produziert. Der auf dem Markt erhältliche Single Malt Ardmores ist leicht torfig, mit Phenolgehalten zwischen zwölf und 14 ppm. Floß früher das meiste des gebrannten Whiskies in die „Teacher’s Blends“, die dem Ardmore ihren würzigen Charakter verdanken, erschien unter den neuen Besitzern „Beam Global Spirits & Wine“ 2007 die erste offizielle Single Malt Abfüllung unter dem Namen „Ardmore Traditional“, der zunächst in ehemaligen Bourbon-Fässern, abschließend in den deutlich kleineren Quarter Casks lagerte, 2008 folgte dann der 25-jährige Ardmore Single Malt.
Das heutige Portfolio umfasst vier Original-Abfüllungen, den „Ardmore Tradition“ (40 Vol%), seit 2014 mit neuem Design nur mehr im Reisehandel erhältlich, den „Ardmore Legacy“ (46 Vol%), und den „Ardmore Triple Wood“ (46 Vol%) jeweils ohne Altersangabe, sowie den zwölfjährigen „Ardmore Port Wood Finish“ (46 Vol%).

 

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