Knockando

Herkunft: England/ Schottland (Speyside)

Ende des 19. Jahrhunderts von John Thomson gegründet, liegen die traditionellen, vom berühmten Architekten Charles Doig entworfenen Gebäude der Knockando Destillerie im Städtchen gleichen Namens in der Grafschaft Moray in der Speyside.
„Cnoc an dhu“, Gälisch, bedeutet etwa so viel wie „kleiner schwarzer Hügel“. Als eine der ersten Brennereien hatte man bei Knockando elektrischen Strom, und bereits 1905 wurde man an die „Great North of Sco... ... >> weiterlesen


Knockando

Ende des 19. Jahrhunderts von John Thomson gegründet, liegen die traditionellen, vom berühmten Architekten Charles Doig entworfenen Gebäude der Knockando Destillerie im Städtchen gleichen Namens in der Grafschaft Moray in der Speyside.
„Cnoc an dhu“, Gälisch, bedeutet etwa so viel wie „kleiner schwarzer Hügel“. Als eine der ersten Brennereien hatte man bei Knockando elektrischen Strom, und bereits 1905 wurde man an die „Great North of Scotland Railway“, die Eisenbahn, angeschlossen. Nach mehreren Besitzerwechseln gehört die Destillerie heute zu Diageo und ist mit lediglich etwa 1,9 Millionen Liter Alkohol jährlich eine der kleineren Brennereien des Konzerns. Von der jährlichen Gesamtmenge fließen auch nur etwa 8 % in die Produktion von Single Malt, der vor Ort in den fünf Lagerhäusern, vorwiegend in ehemaligen Fässern des „Makers Mark“ und „Jack Daniels“ gelagert wird. Auf den Markt gebracht wird der Single Malt traditionell als Jahrgangsabfüllung, wobei das Standardsortiment bei Knockando eine 12-, eine 18- und eine 21 Jahre alte Abfüllung umfasst. Seit 2005 ist der Knockando auch Bestandteil der von Diageo ins Leben gerufenen Reihe „Classic Malts of Scotland“. Der übrige Whisky geht ein in die Whisky Blends von „Justerini & Brooks, J&B“. Das Meiste des wenigen als Single Malt abgefüllten Knockandoc wird heute nach Europa exportiert.