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Glen Moray

(Tal der Siedlung am See)

Herkunft: England/ Schottland (Speyside)

Die Geschichte Glen Morays, in der Whisky-Region Speyside in der Grafschaft Moray an den Ufern des Flusses Lossie in unmittelbarer Nähe zu Fort George gelegen, beginnt mit der Gründung der „Elgin West Brewery“ 1928 durch „Robert Thorne & Sons“, die 1897 dann von einer Brauerei in eine Whiskybrennerei mit zwei Brennblasen umgebaut wurde.
In Folge eines Großbrandes und den daraus notwendig gewordenen Umbauarbeiten in ihrer Aberlour Destillerie, vernachlässigte man bei „Robert Thorne & Sons“ Glen Moray zusehends und legte die Brennerei 1910 schließlich still. Erst gut ein Jahrzehnt später ging der Betrieb 1923 unter „MacDonald & Muir“, den sehr erfolgreichen Wein- und Spirituosen-Händlern, weiter. Die Beiden besaßen damals bereits Anteile an der Glenmorangie Destillerie, und hatten zur selben Zeit auch ein Kaufangebot für die Aberlour Destillerie vorliegen. Unter diesen neuen Eignern blieb Glen Moray -mit Ausnahme der Zeiten des zweiten Weltkrieges- bis in die 1950er Jahre aktiv.
Die Zeiten ab Mitte der 1950er waren geprägt durch eine ganze Reihe von Umbau- und vor allem Erweiterungsmaßnahmen: So nahm man 1956 weitere Lagerhäuser in Betrieb, um dem wachsenden Bedarf nachkommen zu können. Man erwarb zudem die nahegelegene Gallowcrook Farm, ein neues Brennhaus wurde in Betrieb genommen, man stellte die Brennerei von Kohle auf Öl um, installierte zwei neue Brennblasen und schaffte 1958 schließlich auch die Tennenmälzerei zu Gunsten von Saladin-Boxes ab, die bis Ende der 1970er Jahre in Betrieb blieben.1978 gab man dann auch bei Glen Moray die Mälzerei vollständig auf, und erweiterte die Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier Stück, womit jährliche Produktionsmengen von bis zu 2 Millionen Litern möglich wurden. 1992 schließlich ersetzte man die beiden ursprünglichen Brennblasen durch Neue, und 1996 folgte eine Veränderung, die für Glen Moray richtungsweisend sein würde: „MacDonald & Muir“ benannten sich um in die „Glenmorangie PLC.“. Mit diesem Namenswechsel einher ging eine deutlich stärkere Fokussierung auf die Marke Glenmorangie, die sich mit dem Verkauf an „Louis Vuitton Moët Hennessey“ im Jahre 2004 weiter intensivierte. Da das Meiste des in Glen Moray gebrannten Whiskies seit jeher für die Herstellung verschiedener Blended Whiskies Verwendung fand, was mit dem Unternehmensbild des Konzerns „Louis Vuitton Moët Hennessey“ schwer vereinbar war, trennte man sich in Folge 2008 von der Glen Moray Destillerie und verkaufte sie an das französische Unternehmen „La Martiniquaise”. Die neuen Besitzer erweiterten die Brennerei 2012 auf insgesamt drei Wash und drei Spirit Stills, 2016 wurde die alte Tennenmälzerei abgerissen und so Platz für weitere Brennblasen geschaffen.
2014 begann „La Martiniquaise“, das Portfolio Glen Morays umzubauen und führte die Reihe „Elgin Classic Collection“ ein, im Rahmen derer mit verschiedenen Weinfässern für die abschließende Reifung experimentiert wurde. Erschienen ist bisher der „Glen Moray Classic Single Malt“ ohne Altersangabe, wobei die offizielle Website angibt, „Glen Moray Classic Single Malt“ sei durchschnittlich sieben Jahre alt. Er lagerte ausschließlich in ehemaligen Bourbon-Fässern, die Mehrheit davon First Fill. Des Weiteren gehören dazu der „Glen Moray Classic Sherry Cask Finish“, in ehemaligen Oloroso Sherry-Fässern gereift, der „Glen Moray Classic Peated Single Malt Whisky“, in ehemaligen Bourbon-Fässern gelagert, der „Glen Moray Classic Port Cask Finish“, der seine abschließende Reifung in ehemaligen Port Pipes der „Porto Cruz“ erfuhr, und der „Glen Moray Classic Chardonnay Cask Finish“. Alle Glen Morays dieser Reihe werden mit 40 Vol% Alkoholgehalt und ohne Altersangabe abgefüllt.
2016 dann kam die Reihe „Elgin Heritage Collection” hinzu, in der ein zwölfjähriger Glen Moray (ausschließlich aus dem Bourbon-Fass), ein 15-jähriger „Glen Moray“ (eine Kombination aus Bourbon- und Sherry-gereiften Whiskies) und ein 18-jähriger Glen Moray (wiederum ausschließlich Bourbon-Fass gereift) vertreten sind, alle mit 43 Vol% Alkoholgehalt abgefüllt. In der Reihe „Elgin Reserve“ werden aktuell besondere Abfüllungen angeboten, wie beispielsweise der 25-jährige „Glen Moray Port Cask Finish“.

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