Waterford

Herkunft: Irland/ Südostküste an den Ufern des Suir

Hinter Waterford steht mit Mark Renyier der Mann, der damals Islays Bruichladdich aus seinem Dornröschenschlaf holte. An der irischen Südostküste an den Ufern des Suir liegt die Waterford Brennerei inmitten von Feldern, Wiesen, frischem Quellwasser und hervorragender Gerste. Die grundlegende und Alles bestimmende Idee hier ist, Terroir in Whiskey zu übersetzen, ähnlich wie seinerzeit bei Bruichladdich – und wie man es auch aus dem Weinbau kennt. Terroir, jenes beinahe myst... ... >> weiterlesen


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Waterford

Hinter Waterford steht mit Mark Renyier der Mann, der damals Islays Bruichladdich aus seinem Dornröschenschlaf holte. An der irischen Südostküste an den Ufern des Suir liegt die Waterford Brennerei inmitten von Feldern, Wiesen, frischem Quellwasser und hervorragender Gerste. Die grundlegende und Alles bestimmende Idee hier ist, Terroir in Whiskey zu übersetzen, ähnlich wie seinerzeit bei Bruichladdich – und wie man es auch aus dem Weinbau kennt. Terroir, jenes beinahe mystische Zusammenspiel von Land, Boden und Mikroklima, hat nachweislich einen großen Einfluss auf die Gerste. So sehr, dass sich Geschmacksunterschiede im destillierten Rohbrand herausschmecken lassen.

Seit 9.12.2015 fließt in der alten, zur Whisky-Brennerei umgebauten Guinness-Brauerei Rohbrand in Waterford. Gebrannt wird mit den beiden alten Brennblasen aus der Inverleven Destillerie von „Allied Lyons“, die Renyier damals vor dem Abbruch hatte retten und nach Islay zu Bruichladdich bringen lassen. Die dritte der „Inverleven Stills“, die alte Lomond Still, steht im Übrigen bei Bruichladdich und produziert dort als „Ugly Betty“ den „Botanist Gin“.

Die Gerste für die Produktion in Waterford stammt von insgesamt 19 sehr unterschiedlichen Typen Ackerboden, die sich auf 70 bis 80 unterschiedliche Farmen über ganz Irland hinweg verteilen. Die Gerste jeder dieser Farmen wird separat geerntet, gelagert, gemälzt und gebrannt. Dafür zieht im Hintergrund ein einzigartig elaboriertes Tracking- und Logistik-System die Fäden.

Jede dieser einzelnen Ernten generiert um die 75 Tonnen gemälzte Gerste, die pro Farm separat eingemaischt werden. Nach dem Einmaischen trennt ein Meura Maische-Filter unter Druck den Treber - die festen Bestandteile der gekeimten Gerste- von der Zuckerlösung. Die Gärbrühe wird anschließend auf die vier Gärbottiche mit jeweils 85.500 L Fassungsvermögen verteilt und unter Zusatz von Brauhefe (Saccharomyces cerevisiae) bei 30 – 32 °C über 120 Stunden kontrolliert vergoren. Diese sehr lange Fermentationszeit bei vergleichsweise hoher Temperatur erlaubt den Ablauf einer zweiten, sog. malolaktischen Gärung. Damit entstehen in der Gärbrühe höhere Mengen der gewünschten, aromagebenden Esterverbindungen. 

Die sich anschließende (doppelte) Destillation läuft ebenfalls nach den ganz eigenen Gesetzen Waterfords ab, langsam und bei niedrigeren Temperaturen, um den Destillationsprozess möglichst genau begleiten zu können. So dauert der Vorlauf etwa 30 min bei einer Flussrate von 300 L in der Stunde, der Hauptlauf wird über fünf Stunden gewonnen bei 450 L/h und endet bei einer Alkoholstärke von 66 Vol%. Der Rohbrand aus dem Hauptlauf wird mit 71 Vol% Alkoholgehalt in Eichenholzfässer gegeben, die in den Brennerei-eigenen Lagerhäusern direkt an der See liegen. Die Hälfte sind First Fill Fässer aus den USA, 20 % sind frische Fässer aus amerikanischer Eiche, 15 % ex-französische Premium-Weinfässer aus Eichenholz das bis zu fünf Jahre an ablagern durfte und 15 % ex-Süßwein-Fässer aus französischem Eichenholz (Vin doux naturel, V.D.N.).

Das stetig wachsende Portfolio der noch jungen Brennerei umfasst inzwischen eine Reihe Single Farm-Abfüllungen, die zwischen drei und vier Jahre alt sind, darunter mit dem „Waterford Gaia Edition 1.1. Organic Single Malt Irish Whiskey“ den allerersten biodynamisch-zertifizierten Irish Whiskey überhaupt. Alle Abfüllungen werden weder kühlfiltriert noch gefärbt und werden mit kräftigen 50 Vol% Alkoholgehalt abgefüllt.