Villa Trasqua

Herkunft: Italien/ Toscana

Die Villa Trasqua hat eine lange Tradition im Zusammenhang mit Weinbau, die bis in das Jahr 1000 nach Christus zurückreicht. Seit 2001ist der Schweizer und Oldtimer-Liebhaber Hans Hulsberger der Eigentümer. Um die Bewirtschaftung kümmern sich die Brüder Franco und Matteo Bernabei, bekannt vor allem für ihre Expertise im Zusammenhang mit der Sangiovese-Rebe. 120 Hektar umfassen die Liegenschaften der Villa Trasqua im Herzen der Region Chianti Classico  heute, darunt... ... >> weiterlesen


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Villa Trasqua

Die Villa Trasqua hat eine lange Tradition im Zusammenhang mit Weinbau, die bis in das Jahr 1000 nach Christus zurückreicht. Seit 2001ist der Schweizer und Oldtimer-Liebhaber Hans Hulsberger der Eigentümer. Um die Bewirtschaftung kümmern sich die Brüder Franco und Matteo Bernabei, bekannt vor allem für ihre Expertise im Zusammenhang mit der Sangiovese-Rebe. 120 Hektar umfassen die Liegenschaften der Villa Trasqua im Herzen der Region Chianti Classico  heute, darunter 54 ha Weinanbaufläche und 10 ha Olivenhainen.

Der Großteil der Weinberge liegt auf einem Plateau in Südlage namens Trasqua auf pliozänen Hügeln, die vor 6 bis 2 Millionen Jahren entstanden sind. Böden also, die sich nach dem Übergang von einem marinen zu einem kontinentalen Typ gebildet haben, die durch bläulich-grüne Ophiolithen gekennzeichnet sind, wie sie vom Ozean erzeugt werden. Steinige, harte, marmorierte (Galestro) und kiesige Böden, die durch Jahrtausende an Regenfällen noch Nährstoff-ärmer geworden ist, ihr Schlick und Lehm Jahrtausende lang ins Tal ausgewaschen. Perfekte Bodenbedingungen also für die Rebe, die sich intensiv um ihr Wachsen und Überleben bemühen muss, indem sie Wasser und Mineralien aus den Tiefen des Bodens ziehen muss und so eine langsame und wohldosierte Absorption für ihre Früchte  erreicht, die auf diese Weise mit zeitloser Eleganz perfekt ausbalanciert werden.

Auch das Mikroklima der Villa Trasqua spielt eine entscheidende Rolle, beeinflusst von den ganz eigentümlichen, geophysikalischen Formationen dieser Gegend: Ein hügeliger Korridor zwischen dem Monte Ala-Massiv im Süden und der Ebene des Staggia-Flusses im Norden, eine geschützte und dennoch ständig belüftete Mikroumgebung, die die heißen Sommertemperaturen mildert und einen wichtigen Tag-Nacht-Temperaturgradienten erzeugt, und so die üppigen Aromen wie eine perfekte Reifung der Trauben garantiert.

Seit 2014 wird der Weinbau der Villa Trasqua biodynamisch betrieben, der „Meister“ des Sangiovese und Chianti Classico, Franco Bernabei versteht dabei den Weinberg als eigenen vegetativen Mikrokosmos mit einem komplexen Ökosystems, in dem jeder Teil seinen eigenen, entscheidenden Beitrag leistet. Dies führte dazu, dass Villa Trasqua heute ausschließlich einheimische Hefen für die Vergärung der Weine verwendet. Pedoklimatische und geologische Analysen haben innerhalb der Villa Trasqua insgesamt 13 verschiedene Landfraktionen identifiziert, die sich Alle untereinander in Boden und Mikroklima zum Teil sehr deutlich unterscheiden. Heute werden in jedem dieser einzelnen Abschnitte die dazu passenden Reben angebaut und vinifiziert.

Das Portfolio der Villa Trasqua umfasst heute 14 verschiedene Weine aus den 13 unterschiedlichen Weinbau-Lagen, darunter „Chianti Classico“ mit dem „Chianti Classico“, dem „Fanatico“ und dem „Nerento“, die „Indicazione Geografica Tipica, IGT Toscana“ mit dem weißen „Trastella“, den roten „Traluna“, „Tranobili“, „Trasgaia und „Trasolo“, sowie dem „Trasanto“ und dem „Trasquanello“, den Rosé-Weinen des Weingutes. Darüber hinaus gibt es eine kleine Anzahl limitierter Abfüllungen, im Rahmen derer immer wieder mit verschiedenen Rebsorten und Vinifikationen experimentiert wird.