Speyburn

Herkunft: UK (Schottland)/ Schottland (Speyside)

Die Speyburn Destillerie wurde von den Brüdern John und Edward Hopkins sowie deren Cousin Edward Broughton unter der „John Hopkins & Co.“1897 gegründet und nach Plänen des Architekten Charles C. Doig mit den klassischen Pagodendächern der Brennöfen, Kilns und der allerersten, pneumatisch betriebenen Trommel-Mälzerei errichtet. John Hopkins, dem damals auch die Tobermory Brennerei gehörte wollte, dass der erste Speyburn New Make unbedin... ... >> weiterlesen


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Speyburn

Die Speyburn Destillerie wurde von den Brüdern John und Edward Hopkins sowie deren Cousin Edward Broughton unter der „John Hopkins & Co.“1897 gegründet und nach Plänen des Architekten Charles C. Doig mit den klassischen Pagodendächern der Brennöfen, Kilns und der allerersten, pneumatisch betriebenen Trommel-Mälzerei errichtet. John Hopkins, dem damals auch die Tobermory Brennerei gehörte wollte, dass der erste Speyburn New Make unbedingt noch im Jahr 1897 aus den Brennblasen fließen sollte, war 1897 doch das Jahr des 60. Thronjubiläums von Königin Victoria. Was in der Tat auch gelang: kurz nach Weihnachten 1897 wurde das erste Fass zukünftigen Speyburn Whiskies mit dem allerersten, je destillierten Rohbrand befüllt.

Gelegen ist die Brennerei malerisch in einem kleinen, bewaldeten Tal, dem Glen of Rothes gegenüber von Glen Grant ein wenig nördlich vom Örtchen Rothes am Granty Burn in der Grafschaft Moray in den Highlands.

Kurz nach der Fertigstellung der Destillerie übertrug man das Management Speyburns auf die „Speyburn-Glenlivet Distillery Company“, bis man sie 1916 – wie so viele andere auch - an die „Distillers Company Ltd., DCL“ verkaufte. Auch Speyburn blieb in den turbulenten Zeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht vor Schließungen verschont – der Brennbetrieb ruhte zum ersten Mal von 1930 bis 1934 und ein zweites Mal von 1939 bis 1947. Ebenfalls wie viele andere Destillerien zu dieser Zeit, ging auch Speyburn im Jahr 1962 an die „Scottish Malt Distillers, SMD“ und damit an die Whisky-Sparte der DCL. 1968 wurde die Brennerei-eigene Trommel-Mälzerei schlossen, 1991 kauften die „Inver House Distillers“ Speyburn, die wiederum seit 2006 selbst Teil der „International Beverage Holding“ sind.

Gebrannt wird mit einer großen Wash- und zwei kleineren, zwiebelförmigen Spirit Stills, für die Kondensation heute noch die sog. Worm Tubs, Wurmbütten, verwendet. Das Wasser stammt dabei von den zwei Nebenarmen des Spey, dem Broad und dem Granty Burn. Das Malz wird nur leicht getorft und zugekauft, der Rohbrand lagert in einer Mischung aus ex-Bourbon und ex- Pedro Ximénez Sherry-Fässern vor Ort in zwei klassischen Lagerhäusern, sog. Dunnage Warehouses.

Das Portfolio der Brennerei umfasst heute eine gute Handvoll Single Malts. Als Einstieg in das Sortiment gibt es den „Speyburn Bradan Orach“ ohne Altersangabe als Hommage an die Lachs-Fischerei am Spey, daher auch der gälische Namenszusatz Bradan Orach, zu Deutsch etwa „Goldener Lachs“. Dazu kommen noch Abfüllungen eines 10, eines 15 und eines 18 Jahre alten Speyburn Single Malt, alle gelagert in einer Mischung aus ex-Bourbon und spanischen Eichenholz-Fässern. Im Reisehandel sind erhältlich der „Speyburn Hopkins Reserve“ ohne Altersangabe, sowie einen 10 und einen 16 Jahre alter Speyburn. Dazu kommen noch der „Speyburn Arranta Casks“ ohne Altersangabe, gelagert in First Fill ex-Bourbon-Fässern und der „Speyburn Companion Cask“, gelagert in Fässern der Buffalo Trace Destillerie – die beiden letztgenannten Abfüllungen sind nur auf dem US-amerikanischen Markt erhältlich.