Silkie The Legendary

Herkunft: Irland/ Grafschaft Donegal

Ganz hoch oben im Nordwesten von Irland knüpfen derzeit zwei heimgekehrte Weltenwanderer und ihre Working Gang mit den „Sliabh Liag Distillers“ an die Jahrhunderte alte Tradition des Whiskey-Brennens in der Grafschaft Donegal an. Der irisch-gälische Name Sliabh Liag, Englisch Slieve League, heißt übersetzt so viel wie „Steinberg“ und bezieht sich auf die gut 600 m hohen Steilklippen an der Westküste Donegals.

Seit 2017 ... ... >> weiterlesen


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Silkie The Legendary

Ganz hoch oben im Nordwesten von Irland knüpfen derzeit zwei heimgekehrte Weltenwanderer und ihre Working Gang mit den „Sliabh Liag Distillers“ an die Jahrhunderte alte Tradition des Whiskey-Brennens in der Grafschaft Donegal an. Der irisch-gälische Name Sliabh Liag, Englisch Slieve League, heißt übersetzt so viel wie „Steinberg“ und bezieht sich auf die gut 600 m hohen Steilklippen an der Westküste Donegals.

Seit 2017 brennt man in der temporär eingerichteten Brennerei An Dulámán einen „An Dulámán Irish Maritime Gin“, eine eigene Whiskey Destillerie wird gerade ein Stück weiter nordöstlich im kleinen Örtchen Ardara am sog. „Donegal Atlantic Way“ errichtet.
In Donegal reicht die Tradition der Whiskey-Produktion weit zurück, gerade die abgelegene Slieve League-Halbinsel und die Gegend um den Ort Glencolmcille war schon zu Zeiten von Aeneas Coffey bekannt für ihre zahlreichen legalen wie illegalen Brennereien. „Hauptstadt“ illegalen Poítin-Brennens war damals das Glen Lough, ein einsames, sich weit hin zum Atlantik öffnendes Tal 12 km nördlich von Slieve League, in dem sich bis heute die Ruinen einer alten, Torf-befeuerten Mälzerei erkennen lassen. Die Gegend war so einsam und wurde so selten von den excise men, den Steuereintreibern der Krone erreicht, dass es sich für die Bauern dort lohnte, in teure Kupferbrennblasen zu investieren. Entsprechend hochwertig war auch das Destillat. Der Rohbrand wurde für gewöhnlich in Fässer gefüllt, die anschließend für etwa vier Monate im Moor vergraben wurden.
Die letzte legal betriebene Brennerei Donegals stand auf der Bohillion Farm an der Straße nach Letterkenny und wurde um 1814 von William Leathem betrieben. Um sich von der Konkurrenz ringsum abzuheben, brannte er damals einen hochwertigen Grain Whiskey, den er mindestens ein Jahr lang lagerte und vorwiegend in der Region verkaufte. Ende der 1830er lag die Produktionsmenge bei etwa 200.000 Gallonen pro Jahr, 60 Angestellte kümmerten sich um den Betrieb. Doch durch das Erstarken der Enthaltsamkeitsbewegung, einem Wechsel des allgemeinen Geschmacks von Whiskey hin zu Bier und Porter und den der großen Hungersnot folgenden, teils dramatischen Bevölkerungsrückgang, schrumpfte der Absatz von Whiskey dramatisch und zwang die Brennerei 1841 schließlich endgültig in die Stilllegung.

Mit der An Dulámán und der Ardara Destillerie kehrt nun die Brennkunst zurück in eine Gegend, deren Bevölkerung seit jeher geprägt ist vom rauem Klima, der schroffen, wilden und oft wenig zugänglichen Landschaft mit ihren überwiegend moorigen Böden und silbrigen Sandstränden, umgeben vom wilden Atlantik, geprägt und durchdrungen von keltischer Folklore. Dieses Zusammenspiel, für das die Franzosen den so wundervollen Begriff des „Terroir“ kennen, erschafft oft die Einzigartigsten der wunderbaren Dinge.
An Dúlamán entstand 2017 außerhalb des Örtchens Carrock in Donegal am Zusammenfluss von Abhainn Bhuí und Glen in die Teelin Bucht. Das Herz der Brennerei ist eine 500 L-fassende Kupferbrennblase von „Forsyths of Scotland“ genannt Méabh (gesprochen Meih-wí), deutsch in etwa „Die, die verzaubert“, auch „Die, die Freude bringt“. Alles dort ist Handarbeit, bis hin zum Abfüllen der Flaschen.

Die Ardara Brennerei entsteht im kleinen Ort Ardara entlang des „Donegal Atlantic Way“. Hier soll Single Malt und Pot Still Whiskey entstehen, nachempfunden dem authentischen Donegal Whiskey des 19. Jahrhunderts: dreifach gebrannt, üppig, torfig und rauchig. Mit regionalen Baumaterialien entsteht im traditionellen Gebäude-Design zunächst das Brennhaus und die Fass-Lager, später sollen ein Besucherzentrum und die An Dúlamán Brennerei mit ihrem Poitín-Museum hinzukommen.

Das Portfolio dieses jungen Unternehmens umfasst derzeit den „Silkie Blended Whiskey“ in einer torfigen – „Silkie The Legendary Dark Irish Blended Whiskey“ - und einer ungetorften Variante - „Silkie The Legendary Irish Blended Whiskey“, sowie den „An Dúlamán Traditional Irish Maritime Gin“. Der Whisky ist inspiriert von den mystischen Figuren der Silkies, jenen Formwandlern, die als Seehunde im Ozean zuhause sind. Steigen sie aus dem Meer, legen sie ihre Seehundpelze ab und wandeln als Mann oder Frau an Land. Mit ihren bezaubernden Stimmen rauben sie Allen, denen sie dort begegnen, den Verstand und lassen bei ihrer Rückkehr ins Meer so manches gebrochene Herz zurück. Der Whiskey ist eine Mischung aus doppelt und dreifach gebrannten Single Malt, weichem Grain Whiskey und ein wenig torfigem Single Malt. Abgefüllt wird er weder kühlfiltriert noch gefärbt, ohne Altersangabe und mit kräftigen 46 Vol% Alkoholgehalt.

Der „An Dúlamán Irish Maritime Gin“ ist der erste, in Donegal gebrannte Gin überhaupt.  Dúlamán ist der Titel eines irischen Folkloreliedes, die Form der Flaschen erinnert an die Flaschen, die nach dem Untergang der Spanischen Armada an der nordirischen Küste gefunden wurden. Für den Gin verwendet werden sechs Kräuter und fünf verschiedene Meeresalgen, die sog. “Draíocht na Farraige”, die „Magie der See“. Ende 2019 gab es mit dem „An Dúlamán - An Dúlamán Santa Ana Armada Strength Gin“, Irlands ersten, sog. Navy Strength Gin mit 57 Vol% Alkoholgehalt und in Rioja-Fässern nachgereift.

Der „Assaranca Vodka“ trägt den Namen des Assaranca Wasserfalls, dessen Wasser über Moor und Fels plätschern, umgeben von Ginster und Ebereschen. Der Wodka wurde infundiert mit Vogelbeeren und Ginsterblüten, die ihm eine unvergleichliche, Donegal-typische Aromatik mitgeben. Der „An Béal Bocht Donegal Straight Poitín“ ist benannt nach dem irisch-gälischen Ausdruck An Béal Bocht, „der arme Mund“, eine Redewendung die  immer dann benutzt wurde, wenn der arme Pächter die ungebührlich hohe Pacht seines Lehnsherren nicht begleichen konnte. Heute bedeutet die Bezeichnung das Gegenteil – als einen an béal bocht bezeichnet der Volksmund inzwischen Jemanden, der Geld hat, aber behauptet, arm zu sein. Mit dieser Abfüllung wollen die „Sliabh Liag Distillers“ den Poitín wieder erden, ihn wieder zu dem einfachen, rohen und rauen Brand machen, der er in ihren Augen immer war und auch sein sollte.

Zukünftig sollen zu den bisher abgefüllten Spirituosen noch ein „The Sliabh Liag Donegal Single Malt  Irish Whiskey“ und  ein „The Sliabh Liag Donegal Pot Still  Irish Whiskey“ hinzukommen.