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Mannochmore

(Großer Mönch)

Herkunft: United Kingdom /Schottland/ Speyside

Mannochmore liegt ein Stück südlich von Elgin in der Grafschaft Moray inmitten der Speyside und gehört zu den jüngsten Brennereien Schottlands.
Gegründet wurde sie 1971 von der „John Haig & Co.“ zu Zeiten, als weltweit die Nachfrage nach Whiskies für Blends ihren Höhepunkt erreichte. Bereits kurz nach der Gründung Mannochmores ging die „John Haig & Co.“ in der „Distillers Company Ltd.“ auf und gehört heute nach dem Zusammenschluss mit den „United Distillers“ zu „Diageo“. Auf dem Gelände findet sich neben Mannochmore noch die (deutlich kleinere) Glenlossie Brennerei, die dort bereits seit 1876 besteht. Beide Destillerien teilen sich den Bardon Burn als Wasser-Quelle sowie die 14 Lagerhäuser mit einer Lagerkapazität von um die 200.000 Fass und die ebenfalls auf dem Gelände angesiedelte Futterfabrik, die die im Brennbetrieb entstehenden Maisch- und Brennrückstände beider Destillerien zu Viehfutter weiterverarbeitet.
Mannochmore besitzt insgesamt sechs mit Dampf beheizte Brennblasen, einen gusseisernen Maischbottich mit Kupferdom, acht Gärbottiche aus Lärchenholz und eine Porteus Mühle. Von 1985 bis 1989 war Mannochmore wegen sinkender Nachfrage stillgelegt, ebenso eine kurze Zeit 1995. Bis zum Jahr 2007 nutzten Mannochmore und Glenlossie sogar die Angestellten gemeinsam: Im Winter wurde sechs Monate lang in Glenlossie gebrannt, im Sommer dann in Mannochmore. Seit 2007 ist allerdings jede Brennerei mit eigenen Angestellten ausgestattet und beide Destillerien arbeiten gleichzeitig.
Der in Mannochmore gebrannte Whisky fließt zum allergrößten Teil ein in die Blends von „Diageo“, u.a. den „Dimple“, eine erste, halb-offizielle Abfüllung eines Single Malt (zwölfjährig) kam erst 1992 in der Reihe „Flora & Fauna“ (43 Vol%) auf den Markt. Zweifelhafte Bekanntheit erlangte Mannochmore ab 1996, als man den „Loch Dhu“ (Gälisch für schwarzes Loch), einen „schwarzen Whisky“ herausbrachte. Wie genau die intensive Färbung dieses zehnjährigen Mannochmore entstanden ist, darüber schweigt man sich aus. Eine Theorie sind doppelt ausgebrannte Bourbon-Fässer, eine Zweite der Einsatz von Zuckercouleur. Der Nachfolger dieses „Loch Dhu“ war der „Cu Dhub“ (Gälisch für „Schwarzer Hund“), der allerdings auch nicht mehr produziert wird.
Aktuell (Juni 2017) verfügbare Original-Abfüllungen beschränken sich auf einen 25-jährigen Mannochmore (53,4 Vol%), abgefüllt in „Diageos“ Reihe „Special Releases“ und einen elfjährigen Mannochmore (59,1 Vol%), abgefüllt in „Diageos“ Reihe „Managers Choice“.

 

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