Fossier

Herkunft: Frankreich/ Champagne

Das „Maison Fossier“ blickt zurück auf eine mehr als zweihundert Jahre alte Tradition in der Herstellung delikater Leckerbissen, die sich mit der Zeit zu einem Markenzeichen der Stadt Reims, der „Champagner-Hauptstadt“ im Nordosten Frankreichs entwickelt haben.
Gegen Ende des 17. Jahrhunderts kreierten die Bäcker der Champagne dort ein Rezept für eine Süßigkeit, um die nach dem Brotbacken noch bestehende und damit übrige Hitze des Backofens nut... ... >> weiterlesen


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Fossier

Das „Maison Fossier“ blickt zurück auf eine mehr als zweihundert Jahre alte Tradition in der Herstellung delikater Leckerbissen, die sich mit der Zeit zu einem Markenzeichen der Stadt Reims, der „Champagner-Hauptstadt“ im Nordosten Frankreichs entwickelt haben.
Gegen Ende des 17. Jahrhunderts kreierten die Bäcker der Champagne dort ein Rezept für eine Süßigkeit, um die nach dem Brotbacken noch bestehende und damit übrige Hitze des Backofens nutzbar zu machen. Das Rezept für diese Leckerei sah vor, dass das Gebäck ein und ein zweites Mal gebacken wurde, im Französischen entstand deshalb dafür der Begriff des bis-cuit, des „doppelt-gebackenen“.
1756 schließlich eröffnet zu Zeiten der Herrschaft von König Louis XVI. in einer Ära von Prunk und Üppigkeit eine kleine, feine Bäckerei in der Stadt, deren Biskuits 1775 in Reims anlässlich der Krönung Ludwig XVI zum Herrscher von Frankreich am 11. Juni gereicht wurden. Der kleine Handwerksbetrieb avancierte bald zum königlichen Hoflieferanten und erhielt 1825 ein königliches Qualitätssiegel zugesprochen. Die Neuartigkeit und einzigartige Qualität der Kekse sprach sich herum und die Bäckerei lieferte bald ihr Backwerk ins ganze Land. 1845 übernahm dann ein gewisser Monsieur Fossier, staatlich geprüfter Bäckermeister die kleine Keksfabrik mit dem Namen „Maison Mère des biscuits de Reims“, zu Deutsch etwa „Mutterhaus der Kekse von Reims“ und führte sie in der Tradition seiner Vorgänger sehr erfolgreich fort.
Während der „wilden 20er“ waren vor allem die „Biscuits Roses“ gefragt, die Oberschicht vergötterte dieses Gebäck in Kombination mit einem feinen Glas frischen Champagners.
So erfolgreich war man, dass die Keksfabrikation sogar während beider Weltkriege – mit leicht angepassten Rezepten – weiter lief.
In den vergangenen Jahrzehnten dann hat sich nach und nach die Lesart entwickelt, den „Biscuit Rose de Reims“ in ein Glas Rotwein, ein Gläschen Schnaps oder in eine Champagner-Flöte zu tauchen. Gefahrlos – denn der Keks ist durch seinen zweimaligen Backvorgang so knusprig, dass er nicht zuletzt dank der herausragenden Qualität seiner Rohstoffe in Flüssigkeit nicht zerfällt.

Waren es in den 1940er Jahren noch um die 15 Bäcker, die die Kekse von Reims produzierten, ist heute davon nur noch das „Maison Fossier“ übrig. Und es floriert, nicht zuletzt dank der unermüdlichen Arbeit der Familie Fossier, die mit inzwischen mehr als 100 Mitarbeitern bestrebt ist, die alten Rezepte mit den Zutaten und den Aromen der heutigen Zeit umzusetzen.
Das Sortiment des „Maison Fossier“ umfasst dabei heute neben den klassischen „Biscuits Roses de Reims“ allerlei anderes Back- und Naschwerk süß wie salzig sowie zahlreiche Brotaufstriche, Saucen, Essige und Öle.