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Piper-Heidsieck

(Nach Gründer benannt)

Herkunft: Frankreich/ Champagne

Die Anfänge “Piper-Heidsiecks” reichen bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts, als der Sohn eines evangelischen Pastors und Tuchhändlers in Reims, Florens-Louis Heidsieck, sich in ein Mädchen und in die Weine aus der Champagne verliebte.
Bald war er beseelt von dem Gedanken, selbst Wein anzubauen und einen Jahrgang zu erschaffen, der einer Königin würdig sein würde. 1785 gründete er den Tuch- und Weinhandel „Heidsieck und Co.“ und begann rasch, sich einen Namen in der Welt des Champagners sowie bei Hofe zu machen. Das Fundament war gelegt. Nach Florens-Louis‘ Tod im Jahre 1828 übernahm sein Neffe Christian Heidsieck mit Henri-Guillaume Piper, einem talentierten jungen Mann mit hervorragendem Geschäftssinn, das Unternehmen. Man war sehr erfolgreich und stieg in Folge bei 14 kaiserlichen und königlichen Höfen, von Habsburg bis nach China, zum Hoflieferanten auf.
Die bessere Gesellschaft weltweit lechzte nach dem „Piper von Heidsieck“. Als Christian Heidsieck 1835 überraschend verstarb, heiratete dessen Witwe drei Jahre später Henri-Guillaume Piper und schuf so das Unternehmen „Piper-Heidsieck“, weiterhin sehr erfolgreich. 1870 dann wechselte das Unternehmen die Familie, als Charles Théodore Kunkelmann, der bereits seit 1851 als Geschäftspartner in der Firma mitarbeitete, das Unternehmen nach dem Tode Pipers vollständig übernahm. Auch er erfolgreich, trotz der nicht einfachen Zeiten während der großen Depression, der Prohibition und dem zweiten Weltkrieg. Seine Enkeltochter Yolande war es, die „Piper-Heidsieck“ durch diese schweren Zeiten des frühen 20. Jahrhunderts brachte, und nach dem Ende des zweiten Weltkrieges erfolgreich wieder auferstehen ließ. Ihr ältester Sohn, François d’Aulan übernahm schließlich 1957 die Geschäfte, und prägte “Piper-Heidsieck” für mehr als 30 Jahre, sein Hauptaugenmerk auf der Weiterentwicklung des Unternehmens bei gleichzeitiger Bewahrung der Familiengeschichte. 1988 legte er die Zügel in die Hände der Familie Hériard Dubreuil, auf die 2011 schließlich die Familie Descours folgte.
Die Basis allen Erfolges über all die Jahre sind die Weinberge, die Böden mit ihren Rebstöcken, die sich erstrecken von den Bergen um Reims im Norden Frankreichs, bis an die Côte des Bar, und Heimat sind von den mehr als einhundert Wuchs-Lagen und Reben, die Eingang in den Cuvée, das Aushängeschild „Piper-Heidsiecks“ finden. Den größten Anteil an Rebsorten haben Pinot Noir (55 – 60 %), die dem Cuvée seine Struktur geben, Chardonnay (10 – 15 %) für die Eleganz, Pinot Meunier (15 – 20 %) für seine Fruchtigkeit. Die restlichen meist 10 bis 15 % verschiedenster Rebsorten sorgen für den charakteristischen Feinschliff des fertigen Cuvée.
Besonderen Wert legt man seit dem vergangenen Jahrzehnt auf das Werk der Natur. die Philosophie dahinter: Je weniger man in das Leben der Trauben eingreift, umso weniger müssen sie nach der Ernte bearbeitet werden, und umso besser wird der fertige Wein.
So umfasst das Portfolio „Piper-Heidsiecks“ heute sechs verschiedene Champagner-Abfüllungen: Den klassischen „Piper-Heidsieck Cuvée Brut“, ein Blend aus vorwiegend Pinot Noir aus der Champagne und Pinot Meunier aus der Bergregion um Reims, den „Cuvée Sublime“, ein „Cuvée Brut“ der ein Jahr länger reifen durfte, der „Rosé Sauvage“, dessen Basis ein „Cuvée Brut“ ist, ergänzt um einen Blend aus Rosé-Weinen, und damit weniger ein Klassiker aber umso interessanter, ein „2006 Vintage Brut“, aus einem Jahr voller Wetterextreme, mit beinahe halb und halb Pinot Noir und Chardonnay, und der „Piper-Heidsieck Rare Millésime 2002“, ein Cuvée aus dem Jahr 2002, zu 70 % aus Chardonnay und zu 30 % aus Pinot Noir der Bergregionen um Reims, ist er ein Blend aus 17 Crus, die mehr als sieben Jahre in den Weinkellern „Piper-Heidsiecks“ lagerten.

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