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Pierre Ferrand

(Nach Gründerfamilie benannt)

Herkunft: Frankreich/ Cognac

Das Haus Pierre Ferrand wie es sich heute präsentiert, ist entstanden nach der Begegnung von Alexandre Gabriel und einer der ältesten Weinbauern-Familie der Region Cognac. Alexandre Gabriels Anliegen war es seinerzeit, dem „Maison Ferrand“ mit traditionellen Methoden und Innovation zurück zu dem Glanz vergangener Tage zu verhelfen. Heute gilt dieses „Maison Ferrand“ mit seinem Hauptsitzt Château de Bonbonnet, einem Schloss aus dem 18. Jahrhundert, wieder als Garant für hochwertigsten Cognac aus der Champagne.
Die Trauben stammen von den etwa 60 Hektar Weinbergen in der Gemeinde Angeac im Département Charentes. Auf den ton- und kalkhaltigen Hügeln unter besten klimatischen Bedingungen gedeihen und reifen hier die Trauben für mit die besten Branntweine der Grande Champagne. 70 % der Trauben gehören zur Rebsorte Ugni Blanc, 30 % sind Colombard-Trauben, die Rebstöcke zwischen 15 und 35 Jahre alt und liefern weniger, dafür umso dichtere Weine und Destillate. Neben den eigenen Weinbergen ist man Mit-Eigentümer des 100 Hektar umfassenden Logis d’Angeac im Herzen der Grande Champagne, zu dem auch eine Brennerei aus dem späten 18. Jahrhundert gehört.
„Maison Ferrand“ arbeitet aus Prinzip ohne künstliche Düngemittel, die Trauben werden unmittelbar nach ihrer sorgfältigen Lese vergoren. Nach Abschluss des Gärungsprozesses wird der Alkohol ohne vorherige Filtration in einer kleinen, 25 Hektoliter fassenden Brennblase, einer sogenannten „Alambic“ destilliert. Angewendet wird hierbei die sogenannte Charentaiser Methode, der Brand wird im Ganzen zwei Mal destilliert. Der erste Destillationsvorgang ergibt ein Destillat um die 30 Vol% Alkoholgehalt, der sogenannte „Brouillis“. Dieser „Brouillis“ wird ein zweites Mal destilliert, wobei nur das Mittelstück, das „Herz“ gesammelt wird. Der so gewonnene „Bon Chauffe“ liegt bei 68 Vol% Alkoholgehalt. Er ist es, der für die Reifung in kleinen Fässern aus dem Holz der Limousin-Eiche gelagert wird. Bis zu ein Jahr verbringt der reifende Cognac in Fässern aus frischem Holz, so bekommt er seine Farbe und durch die Oxidation der Ether den Geschmack. Auch der Cognac kennt den „Part des Anges“, der Teil Alkohol – pro Jahr etwa 3 % - der durch das Holz der Fässer nach außen entweicht. Nach diesem Jahr in neuen Fässern wird der junge Cognac umgefüllt und darf bis zu zehn Jahre lang in den dunklen Kellern des „Maison Ferrand“ reifen. Vermählt werden die Cognacs erst nach Abschluss ihres Reifungsprozesses, auch dann erst reduziert man sehr behutsam ihren Alkoholgehalt. Dazu füllt man 30 bis 70 Jahre alte, ehemalige Cognac-Fässer zur Hälfte mit destilliertem Wasser auf, und lässt diese Fässer über sechs Monate lang stehen. Nach dieser Zeit enthält das vormals destillierte Wasser zwischen 15 und 20 Vol% Alkohol. Dieses Wasser wird dann in Abständen von drei bis sechs Monaten über einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren zugegeben, bis der Cognac den gewünschten Alkoholgehalt besitzt.
Neben dem weltbekannten Cognac, den es in einer Reihe verschiedener Abfüllungen gibt, u.a. den „Pierre Ferrand Ambre“, „Pierre Ferrand Reserve“ oder den „Pierre Ferrand Esprit des Dieux“, umfasst das Portfolio des „Maison Ferrand“ unter anderem den „Citadelle Gin“ und den „Magellan Gin“, die „Mathilde“ Fruchtliköre, den „Plantation“ Rum, den „Cerbois Armagnac“, den „Daron Calvados“, den „Froggy B Wodka“, den „Landy Cognac“ und den Cognac „Claude Chatelier“.

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