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North of Scotland

(Destillerie)

Herkunft: Schottland/ .

Ihren Ursprung nahm die North of Scotland Destillerie strenggenommen bereits 1786, als in der Nähe von Tullibody die „Robert Knox Ltd., The Forth Brewery“ gegründet wurde.
1792 verlegte man die Brauerei nach Cambus, etwas nordwestlich des Städtchens Stirling gelegen. Bis 1951, als mit Thomas Knox der Letzte der Familie verstarb, war die Brauerei in Familienbesitz. 1954 ging „The Forth Brewery“ an „Blair’s & Co.“ und wurde im darauffolgenden Jahr bereits stillgelegt. 1957 schließlich erstand die „North of Scotland Distillery Co.“ Land und Gebäude der „Forth Brewery“, und George Christie, der später auch die Speyside Destillerie bei Kingussie gründen sollte, formte sie in die North of Scotland bzw. auch Strathmore Destillerie genannt, um.
Die Besonderheit der Brennerei war ihr Einsatz von Coffey Stills um die gemälzte Gerste zu brennen, bevor man drei Jahre nach Inbetriebnahme der Brennerei aufgrund der immensen Nachfrage auf die Herstellung von Grain Whisky umstieg. 1980 schließlich wurde die Brennerei stillgelegt und 1983 bereits zu weiten Teilen abgerissen, lediglich einige der Lagerhäuser wurden noch eine Zeit lang von „Diageos“ inzwischen ebenfalls geschlossener Cambus Destillerie genutzt. Anfang des neuen Jahrtausends erschienen eine Reihe sehr alter North of Scotland Abfüllungen in der Reihe „Scott’s Selection“, in der Robert Scott, ehemaliger Master Distiller der Speyside Destillerie, einzelne Fässer in Fassstärke, nicht kühlfiltriert und ungefärbt abfüllen ließ. Zudem existieren eine Reihe Abfüllungen von „Alambic Classique“ und „Jack Wieber’s“, die den North of Scotland unter der Bezeichnung „Alloa“ abfüllten.

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