Noah's Mill

Herkunft: USA/ Kentucky

Hinter dem „Noah’s Mill Bourbon“ steht die US-amerikanische Willett Destillerie, vormals bekannt als „Kentucky Bourbon Distillers“, der früheren „Willett Distilling Company“. Das erste Mal auf den Markt kam der „Noah’s Mill Bourbon“, wie auch der „Rowan’s Creek“, der „Kentucky Vintage“ oder der „Pure Kentucky“ in den 1990er Jahren im Rahmen der sogenannten Small Batch Boutique Bourbon Collection.


Noah's Mill Bourbon  Produktbild
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Noah's Mill
Bourbon
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Noah's Mill

Hinter dem „Noah’s Mill Bourbon“ steht die US-amerikanische Willett Destillerie, vormals bekannt als „Kentucky Bourbon Distillers“, der früheren „Willett Distilling Company“. Das erste Mal auf den Markt kam der „Noah’s Mill Bourbon“, wie auch der „Rowan’s Creek“, der „Kentucky Vintage“ oder der „Pure Kentucky“ in den 1990er Jahren im Rahmen der sogenannten Small Batch Boutique Bourbon Collection.
Die Anfänge dieser heute wieder so erfolgreichen Willett Brennerei liegen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als John David Willett (geboren 1841) mit seinem Schwiegersohn aus Bardstown und einem Mr. Frenke aus Louisville die Moore, Willett & Frenke Destillerie gründete. 1876 erkrankte Willett, gab seine Anteile an der Brennerei ab und aus Moore, Willett & Frenke wurde Mattingly Moore (und später daraus die Barton Brands Destillerie), die selbst mit dem „Tom Moore“ Bourbon-Geschichte schreiben sollte. John David Willetts Sohn Aloysius Lambert Willet trat in die Fußstapfen seines Vaters, zunächst bei Mattingly Moore, später bei „Max Selliger & Co.“, wo er schließlich zu einem der drei Teilhaber avancierte. Sein Sohn Aloysius Lambert (A. L.) Thompson Willett folgte ebenfalls der Profession seines Vaters und Großvaters, gründete schließlich gemeinsam mit seinem Vater die „Willett Distilling Company“ und begann im Frühjahr 1936 auf einer bei Bardstown erworbenen Farm die Willett Destillerie zu errichten. Im März 1937 begann man, anhand der alten Bourbon-Rezepte von John David Willett dort zu destillieren und verkaufte den Bourbon als „Old Bardstown“. Fünf Jahre nach der Inbetriebnahme der eigenen Brennerei verließ Lambert Willett schließlich „Max Selliger & Co.“ und kümmerte sich fortan um die Belange der Willett Destillerie. Sein Sohn A.L. Thompson Willett stand dem Unternehmen bis 1984 vor. Seine Tochter Martha Harriet Willett – wie zahlreiche andere Familienmitglieder- arbeitete ebenfalls für das elterliche Unternehmen. Sie heiratete 1972 Even Kulsveen aus dem norwegischen Hamar, der später das Familienunternehmen kaufen sollte.
Während der Energie- und Bourbon-Krise der 1970er Jahre stellte man von der Bourbon-Produktion um auf die Herstellung von Ethanol und Alkohole für Treibstoffe. Doch mit dem Ende der Öl-Krise und der im Folgenden dramatisch sinkenden Nachfrage nach Alkoholen für Treibstoff-Zwecke, musste die Willett Destillerie in den frühen 1980er Jahren vollständig den Betrieb einstellen. Am 1. Juli 1984 kaufte schließlich Even Kulsveen die Liegenschaft und nannte das Unternehmen in die „Kentucky Bourbon Distillers Ltd., KBD“ um. Eine Zeit lang füllte Kulsveen noch Bourbon aus den Lagerbeständen vergangener Tage ab, und als diese Vorräte erschöpft waren, begann man von anderen Destillerien zuzukaufen und als unabhängiger Abfüller zu arbeiten.
Dank des Anhaltenden Bourbon-Booms wird allerdings seit 2012 auf dem Gelände in Bardstown wieder Whiskey gebrannt. Entsprechend ist seit 2015 der erste Rye Whiskey, der dort destilliert, gelagert und abgefüllt wurde, auf dem Markt. Man arbeitet mit einer Pot und mit einer Column Still, das Wasser stammt aus einer Quelle direkt auf dem Brennerei-Gelände, die Maische besteht zu 72 % aus Mais, 15 % aus Gerste, die verbleibenden 13 % sind Roggen. Darüber hinaus finden sich acht Lagerhäuser und ein Besucher-Zentrum einschließlich einer gut sortierten Bar, alles noch in den alten Original-Gebäuden. Die Familie ist auch nach fast einhundert Jahren in fast allen Bereichen der Brennerei vertreten, mit Drew Kulsveen - dem Ur-ur-Enkel des ersten Willett im Bourbon-Geschäft- als Brennmeister im Zentrum.
Das Portfolio der „Kentucky Bourbon Distillers“ ist heute breiter gefächert denn je und umfasst zahlreiche Marken, beispielsweise den „Johnny Drum“ Bourbon, den „Old Bardstown“, „Green“, „Black“ und „Gold“ Label“, den „Private Stock“, „Estate Bottled“, verschiedene Single Barrel-Abfüllungen mit dem „Willett Family Estate“, der „Willett Pot Still Reserve“, „Small Batch“, „Noah’s Mill“, „Pure Kentucky XO“, „Rowan’s Creek“, „Corner Creek“ oder „Kentucky Pride“. Darüber hinaus fungiert die KBD für verschiedene Marken als Abfüller, darunter der „Black Maple Hill“ ein Small Batch Bourbon & Rye, der „Conecuh Ridge, ein Small Batch Whiskey, der „Michter's“ ein Small Batch & Single Barrel Bourbon, der „Old Pogue“ ein Small Batch Bourbon. Zusätzlich erscheinen immer wieder in limitierter Edition Sonderabfüllungen und sog. Exploratory Cask Finishes, XCF, eine Reihe, in der man mit unterschiedlichsten Fasstypen experimentiert.