John Haig & Co

Herkunft: United Kingdom (Schottland)

Von einer der ältesten Whisky-„Familien“ Schottlands stammt dieser „John Haig Gold Label Blended Scotch Whisky“. Eines der frühesten schriftlichen Zeugnisse über das Brennen von Whisky datiert auf 1655, als die Kirche einen Robert Haig abmahnte, da er seine Brennblasen am heiligen Sonntag befeuert hatte. 1824 erbaute sein Nachkommen, ein Mann namens John Haig, in Windygates in den Lowlands die Cameron Bridge Destillerie, um dort Grain Whisky zu brennen.
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John Haig & Co Haig Club Single Grain Scotch Whisky Produktbild
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John Haig & Co

Von einer der ältesten Whisky-„Familien“ Schottlands stammt dieser „John Haig Gold Label Blended Scotch Whisky“. Eines der frühesten schriftlichen Zeugnisse über das Brennen von Whisky datiert auf 1655, als die Kirche einen Robert Haig abmahnte, da er seine Brennblasen am heiligen Sonntag befeuert hatte. 1824 erbaute sein Nachkommen, ein Mann namens John Haig, in Windygates in den Lowlands die Cameron Bridge Destillerie, um dort Grain Whisky zu brennen.
Zu etwa dieser Zeit kam auch der „Haig Gold Label“ auf den Markt, damals schon in der etwas plumpen, braunen Flasche mit dem klar strukturierten, weißen Etikett und einem Strauß Medaillen am unteren Ende. 1877 schloss man sich mit fünf weiteren Whisky-Brennereien zur Genossenschaft der „Distillers Company Ltd.“ zusammen, der unter anderem John Haig lange Jahre vorstand. 1919 dann kaufte diese „Distillers Company Ltd.“ die „John Haig & Co.“ auf, heute gehört die Marke zu „Diageo“.
Ab dem Jahr 1939 war der „Haig Gold Label“ der meistverkaufte Scotch Großbritanniens und knackte 1971 sogar als erster Blended Scotch Whisky überhaupt die Marke von 1 Mio. verkaufter Kisten pro Jahr. Doch die Whisky-Krise der späten 1980er und folgenden Jahre ließ die Nachfrage massiv sinken, und so lag zu Beginn des neuen Jahrtausends die Zahl verkaufter Kisten - gemeinsam mit dem „Dimple“, einer weiteren, großen Marke der „John Haig & Co.“ - bei ganzen 750 verkauften Kisten pro Jahr.

Der „Gold Label“ – wie auch der „Glenleven“ und der „Dimple“ existieren als Marken bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Etwa 35 bis 40 % des „Gold Label“ sind Single Malts, darunter Whiskies aus den Brennereien Glenkinchie und Linkwood, der Grain Whisky stammte ursprünglich aus Haigs Cameronbridge Destillerie.