Gosch

Herkunft: Deutschland

„Gosch“ hat seine Wurzeln in der Idee und der Leidenschaft eines einzigen Mannes: Geboren 1941 in Tönning im westlichen Schleswig-Holstein, wuchs Jürgen Gosch mit einer Zwillings- und einer Stiefschwester als Kind einer alleinerziehenden Mutter auf, und machte nach dem Schulabschluss eine Ausbildung zum Maurer. 1966 kam er mit dem Auftrag eines Bauunternehmens das erste Mal auf die Insel Sylt, wo Alles begann.

Tagsüber als Maurer auf dem Bau, ging Gosch nach Feierabend... ... >> weiterlesen


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Gosch
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Gosch

„Gosch“ hat seine Wurzeln in der Idee und der Leidenschaft eines einzigen Mannes: Geboren 1941 in Tönning im westlichen Schleswig-Holstein, wuchs Jürgen Gosch mit einer Zwillings- und einer Stiefschwester als Kind einer alleinerziehenden Mutter auf, und machte nach dem Schulabschluss eine Ausbildung zum Maurer. 1966 kam er mit dem Auftrag eines Bauunternehmens das erste Mal auf die Insel Sylt, wo Alles begann.

Tagsüber als Maurer auf dem Bau, ging Gosch nach Feierabend mit weißem Kittel, Schildmütze und Bauchladen in Fußgängerzonen, an Strände und Promenaden und verkaufte dort Fisch und Krabben, um sein Maurer-Gehalt etwas aufzubessern, bald kamen auch Aale und Semmeln dazu. 1967 kündigte er seinen Vertrag mit der Baufirma und machte sich mit seinem Bauchladen als „Aal-Jürgen“ auf Sylt selbständig. Die nächsten fünf Jahre verdiente er sich sein Geld dort als fliegender Händler, bis er 1972 seine allererste Standbude am Lister Hafen eröffnen konnte. Da er in dieser „Nördlichsten Fischbude“, die bald zur ersten Adresse am Platz avanciert war, zunächst keine Schanklizenz besaß, erfand Gosch seine „Wahre Fischsuppe“ aus reichlich hochprozentigem Klaren und Zitronenbrause, ausgegeben in kleinen Schälchen aus Plastik. 1973 holte Gosch seine Mutter Annemarie zu sich auf die Insel, die als „Mutter Gosch“ in Westerland auf Sylt zu einer festen Größe wurde. Zu dieser Zeit lernte Jürgen Gosch auch seine Frau Anna kennen, mit der er zwei Kinder hat. Seine Tochter Anja, gelernte Hotelfachfrau, leitet inzwischen mehrere GOSCH-Restaurants in Westerland, sein Sohn Björn ist promovierter Meeresbiologe. Aus einer ersten kurzen Ehe hat Jürgen Gosch noch einen Sohn, Gorden, der heute bei „GOSCH Shoes“ arbeitet.

In den späten 1970er, frühen 1980er Jahren begann Gosch, sein Unternehmen aufzubauen. Saisonale Anlässe führten GOSCH-Buden immer wieder nach beispielsweise Köln oder Düsseldorf, 1984 vergrößerte er dann seine „Nördlichste Fischbude“ und eröffnete ein GOSCH-Geschäft in Westerland. Zwei Jahre später, 1986, entstand das Fischhaus in List, in dem Räuchern, Verarbeiten und Kühlen der Fisch-Waren stattfanden. Die Filialen wurden mit den Jahren mehr und mehr, das Unternehmen wuchs – nicht nur auf Sylt, denn nach und nach kamen ebenso Standorte auf dem Festland hinzu. Zunächst im Norden Deutschlands, Ende der 1980er Jahre begann dann die „Eroberung“ der restlichen Bundesrepublik mit heute Filialen in München, Nürnberg, Stuttgart oder Berlin dazu. 1994 baute er in Ellingstedt bei Schleswig eine moderne Produktionshalle, die 2008 umfassend renoviert wurde. Von dort aus wird nicht nur der Einkauf gesteuert und die Ware zubereitet, es werden auch sämtliche GOSCH-Filialen und verschiedene Supermärkte beliefert. Anfang der 1990er Jahre gelang Gosch auch der Einstieg in den Versandhandel, so dass von Ellingstedt aus über den (später online-) Versandhandel genauso Privathaushalte beliefert werden konnten. Der Fisch, den Gosch in Ellingstedt verarbeiten lässt und in seinen Standorten verkauft, stammt vorwiegend aus Norwegen und Dänemark, die Krustentiere kommen aus Asien.

Im Jahr 2000 wurde Jürgen Gosch von der „Brauerei Felsenkeller“ aus Herford als „Wirt des Jahres“ ausgezeichnet, ab 2009 stieg er in die Kreuzfahrtschifffahrt ein und war fortan auf dem Luxusliner „Mein Schiff“ mit einem GOSCH-Restaurant vertreten. 2012 eröffnete er unter viel Medieninteresse in Wenningstedt sein „GOSCH am Kliff“, 2014 folgte ein „GOSCH-Markt“, der in der Westerländer Boysenstraße neben Fisch und Wein jede Menge Merchandising aus dem GOSCH-Universum anbietet.

Aus der ersten, bescheidenen Imbissbude im Hafen von List wuchs über die vergangenen fast fünf Jahrzehnte ein ganzes „Fisch-Imperium“ mit ca. 50 GOSCH-Filialen, elf davon alleine auf Sylt, 40 auf dem Festland in Franchising. Dazu kommen 5 Restaurants auf den Kreuzfahrtschiffen „Mein Schiff 2 – 6“. Etwa 1.000 Mitarbeiter beschäftigt GOSCH während der Hauptsaison in den Sommermonaten, 800 Mitarbeiter sind das ganze Jahr über bei GOSCH beschäftigt.

Das Angebot GOSCHs reicht heute von allen Arten frischer Fische, Meeresgetier und Meeresfrüchte über alle Varianten ihrer Zubereitung (von der Nudeln mit Lachssauce über die Fischsuppe hin zur „Lachsknacker“-Wurst) zu Wein und Spirituosen und diversen Fan-Artikeln wie Schürzen oder Geschirr mit dem entsprechenden GOSCH-Logo.