Glengyle

Herkunft: United Kingdom (Schottland)/ Campbeltown

Die erste Glengyle Destillerie wurde in den Jahren 1872/73 von William Mitchell nach einem Streit mit seinem Bruder John gegründet, als William infolge der Auseinandersetzung die Springbank Brennerei verließ. Glengyle war ganze 50 Jahre in Betrieb, bis man die Destillerie 1919 an die „West Highland Malt Distillers“ verkaufte, und 1925 endgültig schloss. 1940 kauften die Gebrüder Bloch die alte Brennerei, der Versuch sie wieder in Betrieb zu nehmen scheiterte aber nicht z... ... >> weiterlesen


Glengyle Kilkerran 12 Jahre  Produktbild
Glengyle
Kilkerran 12 Jahre
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Glengyle

Die erste Glengyle Destillerie wurde in den Jahren 1872/73 von William Mitchell nach einem Streit mit seinem Bruder John gegründet, als William infolge der Auseinandersetzung die Springbank Brennerei verließ. Glengyle war ganze 50 Jahre in Betrieb, bis man die Destillerie 1919 an die „West Highland Malt Distillers“ verkaufte, und 1925 endgültig schloss. 1940 kauften die Gebrüder Bloch die alte Brennerei, der Versuch sie wieder in Betrieb zu nehmen scheiterte aber nicht zuletzt wegen des Ausbruchs des zweiten Weltkrieges.
In den 1970er Jahren dann wurden die Brennereigebäude als Hauptquartier der „Kintyre Farmers Cooperative“ genutzt, die Malzböden als Büros und der Ofenraum um Tierfutter abzupacken. Erst um die Jahrtausendwende begann dann die Familie Mitchell als Eigentümer der Springbank Destillerie, Glengyle an ihrem ursprünglichen Standort in Campbeltown in der Glebe Street wieder aufzubauen.
Ende 2002 waren die Produktionsgebäude weitgehend wiederhergestellt und Ende 2003 die Einrichtung inklusive der alten Brennblasen der 1976 geschlossenen Ben Wyvis Brennerei installiert. Damit war Glengyle die erste Brennerei Schottlands, die im dritten Jahrtausend gebaut und -am 25. März 2004- offiziell in Betrieb ging. Drei Jahre nach Inbetriebnahme erschien im Jahr 2007 der erste in Glengyle gebrannte Whisky unter dem Namen „Kilkerran“, das sich vom Gälischen Ceann Loch Cille Chiarain ableitet, zu Deutsch etwa „Kopfende des Sees des Ortes des Heiligen Kieran“, eine Siedlung an dem Ort, an dem besagter Heiliger gewohnt und gewirkt haben soll, und der Ort, an dem das heutige Campbeltown steht. Denn interessanterweise liegen die Rechte für den Namen „Glengyle“ inzwischen bei der Loch Lomond Brennerei, zu der auch die Campbeltown-Brennerei Glen Scotia gehört, und die unter dieser Bezeichung einen Vatted Malt abfüllt und verkauft. 2008 dann wurden sowohl Glengyle als auch Springbank zeitweise geschlossen, waren 2009 aber bereits wieder in Betrieb.
Heute umfasst das Portfolio der Glengyle Destillerie die Abfüllung eines zwölfjährigen Kilkerran, beginnend mit dem Jahr 2009 erscheinen sogenannte „Work in Progress“-Abfüllungen, Alle in limitierter Edition und jeweils in ehemaligen Sherry- oder Bourbon-Fässern gereift.