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Glen Keith

(Tal von Keith)

Herkunft: England/ Schottland (Speyside)

Glen Keith ist eine der jüngeren Brennereien, initiiert 1957 von Sam Bronfman von „Seagram“, seinerzeit Teil von den „Chivas Brothers“ mit Blick auf den sehr lukrativen amerikanischen Markt, und eine der ersten Destillerie-Neubauten nach dem großen, viktorianischen Whisky-Boom. Gefragt in den Vereinigten Staaten zu dieser Zeit waren leichte, unaufdringliche, zugängliche Whisky Blends. Weshalb man in Glen Keith den Whisky zunächst dreifach zu brennen begann, an sich in Schottland nichts Ungewöhnliches, aber in der Speyside bisher nicht praktiziert.
Das Ergebnis waren leichte, feine Malts, perfekt für Blends. In den 1970er Jahre baute man die Brennerei umfangreich um, erhöhte dabei auf insgesamt fünf Brennblasen und installierte als erste Destillerie Schottlands eine Gasheizung für die Brennblasen. Zusätzlich ging von der Dreifach- zu einer Zweifach-Destillation über und legte die hauseigene Tennenmälzerei still.
Glen Keith mit seinen eleganten Pagodendächern liegt inmitten der Speyside im hübschen Dörfchen Keith, erbaut auf dem Gelände einer ehemaligen Getreide-Mühle, und in nächster Nähe zur Strathisla Destillerie. Das Wasser bezieht man aus den umliegenden Balloch Hills, der produzierte Whisky ist immer noch fein ziseliert und eher leicht.
Während der 1970er Jahre fanden nicht nur umfangreiche Umbauten statt, sondern man benutzte die Brennerei auch, um mit neuen Herstellungsmethoden zu experimentieren. So brannte man damals einen rauchigen Malt, den „Glenisla“ bzw. „Craigduff“, der seinen Torf-Geschmack nicht aus der getorften, gemälzten Gerste bezog, sondern aus dem mit einem speziellen Verfahren geräucherten Wasser.
1999 dann legte man Glen Keith still und verkaufte die Brennerei an „Pernod Ricard“, die über die Jahre einiges an Ausstattung abstießen, so dass der Eindruck entstand, die Destillerie sei auf alle Zeiten stillgelegt.
Im Juni 2013 ging die Brennerei überraschenderweise wieder in Betrieb, und produziert heute wieder im großen Stil. Das Meiste des Glen Keith Whiskies fließt auch heute noch ein in die großen Blends, den „Chivas Regal“, den „Passport“ oder den „100 Pipers“. Anfang der 1980er Jahre gab es die erste offizielle Originalabfüllung, heute sind es in der Regel die unabhängigen Abfüller, die den Glen Keith auf den Markt bringen.

 

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