Blankenheym

Herkunft: Niederlande/ Südholland

Blankenheym stammt aus der Nolet Destillerie im niederländischen Schiedam in der Provinz Südholland gelegen. Die Geschichte dieser Brennerei beginnt mit einem gewissen Joannes Nolet (1638 – 1702). Er gründete 1691 die Destillerie, und begann unermüdlich mit allerlei Kräutern und Gewürzen zu experimentieren. Damit legte Joannes bereits vor 350 Jahren die Basis für den heutigen Erfolg der Brennerei. Joannes gab seine Destillerie in die Hände seines Sohnes Jaco... ... >> weiterlesen


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Blankenheym

Blankenheym stammt aus der Nolet Destillerie im niederländischen Schiedam in der Provinz Südholland gelegen. Die Geschichte dieser Brennerei beginnt mit einem gewissen Joannes Nolet (1638 – 1702). Er gründete 1691 die Destillerie, und begann unermüdlich mit allerlei Kräutern und Gewürzen zu experimentieren. Damit legte Joannes bereits vor 350 Jahren die Basis für den heutigen Erfolg der Brennerei. Joannes gab seine Destillerie in die Hände seines Sohnes Jacobus (1682 – 1743). Dieser arbeitete stetig daran, das Unternehmen zu erweitern, und den treuen Kundenstamm zu vergrößern. 1735 kaufte er die De Star Getreidemühle und sorgte damit dafür, dass seine Brennerei stets mit frischem, gemahlenem Getreide versorgt werden konnte. Sein Sohn, ebenfalls Joannes Nolet (1712 – 1772), sorgte als sein Nachfolger für die erste, umfassende Renovierung der Brennerei und baute die Infrastruktur für eine konstante, sichere Versorgung mit frischem Wasser auf. Sein Sohn, ebenfalls ein Joannes, führte die Destillier-Tradition fort, zudem war er eine Zeit lang auch Bürgermeister von Schiedam. Jacobus Nolet (1773 – 1811) kümmerte sich in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Französischen Revolution (1789) um die familieneigene Destillerie und konnte sie trotz dieser unruhigen Zeiten in Betrieb halten. Trotz zunehmender Industrialisierung gelang es den Nolets, an ihren Traditionen festzuhalten, die sie sich während der vergangenen, fast 200 Jahre erarbeitet hatten. Gleichzeitig integrierten sie gekonnt all die technischen Neuerungen, die den Herstellungsprozess ihres Genevers vereinfachten. Ihr Brand war derart erfolgreich, dass Joannes Nolet (1867 – 1934) eine weitere Destillerie im US-amerikanischen Baltimore errichtete. Die zwar äußerst erfolgreich war – ihre Pforten aber im Zuge der Prohibition dann doch schließen musste. Heute gehört die Nolet Destillerie dem 1941 geborenen Carolus Nolet. Er war es, der das Portfolio der Brennerei an die Entwicklungen des heutigen Marktes anpasste. So erschien 1983 der bekannte „Ketel One Vodka“ in den USA, benannt nach der berühmten „Copper Pot Still No. 1“ der Brennerei, der ältesten Brennblase Schiedams, 2010 folgte die Sparte „Finest Gins“. Seit den 1980er Jahren hat Carel Nolet unermüdlich seine Brennerei modernisiert, an die neuen Zeiten und Märkte angepasst und die Nolet Destillerie so an die elfte Generation, seine Söhne Carel Jr. und Bob weitergegeben.

Heute befindet sich in der höchsten Windmühle der Welt, dem „De Nolet“ Turm der Empfangsbereich der Destillerie, der multimedial einen Einblick gibt in diese wahrlich traditionsreiche Destillerie, deren Geschichte heute noch lebendig durch die alten und neuen Mauern klingt. Der Brennprozess lässt sich dort hautnah erleben, einschließlich einer Besichtigung der berühmten „Copper Pot Still No. 1“, und und man bekommt sogar einen kleinen Einblick in die Brennerei-eigene Abfüllanlage, die mit modernster Technik ausgestattet die bei Nolet gebrannten und gelagerten Brände fertig macht für den Versand vom hauseigenen Logistik-Zentrum hinaus in die ganze Welt.

Das Portfolio der Brennerei umfasst heute eine ganze Reihe unterschiedlicher Brände. Darunter finden sich der Anfang der 1980er Jahre erstmals erschienene „Ketel One Vodka“ in verschiedenen Geschmacksrichtungen, der seit 2018 erhältliche „Ketel 1 Botanical“, eine Mischung aus „Ketel One Vodka“, der bereits mit Kräutern und Gewürzen gebrannt wurde, und vor dem Abfüllen mit verschiedenen – je nach Geschmacksrichtung – Frucht- und Kräuter-Essenzen versetzt wurde. Dazu zählt auch der „Ketel One Jenever“ und der „Nolet’s Silver Gin“ wie der „Nolet’s Reserve Gin“, beide Sorten bestechend anders in ihren Aromen im Vergleich zu den meisten der marktüblichen Gin-Sorten.