Der 16 jährige Lagavulin ist ein etablierter Klassiker in der Whiskyszene, der aufgrund seiner Komplexität und Tiefe insbesondere für Fortgeschrittene geeignet ist. Sein Charakter ist recht trocken und sehr stark. In der Nase duftet er intensiv nach Torfrauch, Vanille und würzigen Aromen. Am Gaumen ist sein Körper voll und reichhaltig mit einem kräftigen Torfgeschmack, der zunehmend stärker wird und sich harmonisch mit Jod und tiefen Eichentönen verbindet. Später wird er durch eine delikate Süße, die an Sherry erinnert, abgemildert. Im Finish klingen die torfigen Eindrücke nur sehr langsam ab und bleiben so noch lange in Erinnerung. Daneben ist etwas Seegras und Salz zu erkennen.
Geruch: intensiv, viel Torf, Vanille und Gewürze Geschmack: voll und reichhaltig, komplex und harmonisch, kräftiges Torf, Jod und tiefe Eichentöne, delikate Süße, Sherry Abgang: lang anhaltend und warm, torfig, Seegras und Salz
Die Brennerei Lagavulin wurde etwa im Jahre 1816 gegründet und genießt damals wie heute bei Whisky-Liebhabern einen ausgezeichneten Ruf. Nach der Übernahme 1867 durch James Mackie & Co wurde 1924 durch eine Fusion die Firma White Horse gegründet. 1930 folgte der Beitritt zur Distillers Company Limited (DCL). Heute gehört sie zum Großkonzern Diageo. Früher wurde der Whisky von Lagavulin fast ausschließlich für den Blend White Horse verwendet. Diese Firmenphilosophie hat sich bis heute grundlegend geändert. So gibt es zahlreiche Originalabfüllungen, darunter ist insbesondere eine 12 jährige in Fassstärke und eine 16 jährige mit einer zweiten Reifung in einem Pedro Ximinez Sherryfass. Auch werden limitierte Editionen wie eine 25 y.o., eine 30 y.o. Abfüllung, eine 21 jährige mit der ersten Reifung in Sherryfässern und auch Sonderabfüllungen angeboten.
von Stefan H.
- 30.12.2012
(über: Lagavulin in Geschenkpackung 0.70 Liter/ 43.00% Vol)
Ich habe mir den Lagavulin 16 vor acht Jahren gekauft, als ich gerade am Anfang meiner Sammlung stand. Damals dachte ich auch nach dem ersten Schluck, daß ich mich niemals mit dieser Sorte anfreunden würde, aber er ist inzwischen auch mein Lieblingswhisky. Denn er verkörpert die typischen Inseleigenschaften besser als manch anderer. Fast jeder schwärmt über die Ardbegs, aber die sagen mir nicht wirklich zu. Ja, er schmeckt nach Salt, Torf, Rauch, Jod, Meer usw, dafür hält er aber auch viele unerwartete Nuancen bereit.
kein Genuss
von Oskar
- 17.09.2012
(über: Lagavulin in Geschenkpackung 0,70 Liter/ 43.00% Vol)
ich kann der Bewertung von Nick A. nur zustimmen. Dieser Whisky ist nichts für den Genuss. Er trocknet den Gaumen aus und hinterläßt einen sehr unangenehmen Nachgeschmack nach Rauch und Torf! Auch am nächsten Tag ist man davon noch benommen. Deshalb kann ich diesen Whiskey für Genießer nicht empfehlen. Es gibt bessere!
von Nick A.
Ich kann mich über die Lobgesänge, die man allerorts auf diesen Whisky anstimmt, nur wundern. Ohne Frage ist der Lagavulin 16 ein edles, aüsserst komplexes Destillat, wobei wir zum Kern meiner Rezension gelangen. Die Frage, die sich mir aufdrängt ist, wo die Grenzen von Komplexität zum Leidwesen des Genusses überschritten werden. Verströmt er beim Nosing sehr angenehme Töne von altem Zedernholz, sind die dominanten Aromen des Lagavulin 16 im Mund für mich ganz klar Rauch, Torf, Salz und Jod, in einem öligen Körper, mit einer gewissen Pfeffernote, die Ihn scharf auf der Zunge zurücklässt. Auch eine entfernte Verwandtschaft mit dem Laphroaig ist aufgrund einer leichten medizinischen Note nicht zu leugnen. Der Lagavulin bewegt sich aber im Gegensatz zum Ardbeg 10, dem Talisker 10 und dem Laphroaig 10 überall gleichzeitig und jede Mundregion wird von diesem unglaublichen Rauch, nicht zu verwechseln mit der deutlichen Torfnote, überlagert, was es sehr schwierig macht wirklich deutliche Aromen rauszuschmecken. Einzig und allein die Bitterkeit und unglaubliche rauchige Trockenheit die er nach seinem sehr langen und warmen finish hinterlässt sind für mich charakteristisch, alles andere verschwimmt ineinander, ganz anders als beim Talisker, der nicht ganz so komplex, dafür aber wesentlich strukturierter und deutlicher von mir wahrgenommen wurde. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass man hier über das Ziel hinausgeschossen ist. Zu Komplex für meinen Geschmack.
Vielleicht liegt es am momentanen Trend, der Islay Whiskies zur Mode gemacht hat, und Lagavulin zu ihrem König. Jedenfalls vergebe ich auch aus diesem Grund hier bloß zwei Sterne, es muß dem endlich Einhalt geboten werden, Whiskies aus anderen Regionen, seien es High-, Lowlander oder Iren, in der Form zu kompromittieren indem man sie als "Anfängerwhiskies" bezeichnet. Beim Whisky steht für mich der Genuss immer an erster Stelle. Beim Lagavulin blieb der Aufgrund seines zu hohen Anspruchs leider aus.
von Mirco S.
Rauchig, torfig, süßlich, warm, weich ...Mit seinen Aromen ist der Lagavulin ein unglaublich facettenreiches Geschmackserlebnis, dass seinesgleichen sucht. Ich bin begeistert. In meiner kleinen Whisky-Sammlung ab sofort ein fester Bestandteil.
von Jen M.
Man kann diese Abfüllung mit einem Wort beschreiben: Einzigartig! Der Duft ihm Glas, der rauchige Genuß wenn man ihn im Mund rollen läßt, der Abgang, einfach klasse! Fazit: Probieren!!!
von Bernhard L.
Das Beste was es gibt. Seit Jahren mein Lieblingswhisky. Nur für mich und meine besten Freunde. Rauchig, salzig, stark im Abgang
von E.
Der Laguvulin war einer meiner ersten Whiskeys. Er hat einen rauchigen Geschmack und ist für mich auch nach probieren einigen anderen der Whisky schlechthin. Ich kann nur sagen: PROBIEREN
von H. G.
Nachdem ich viel positives über diesen Islay gelesen habe, war die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Und was bleibt nun zu sagen? Ich bin begeistert! Vollmundig, nicht so extrem wie ein Laphroig, ausgewogen, langer Abgang, in dem sich der Geschmack voll entfaltet! Ein Meister Destillat!
von Jens S.
Na Hallo dieser Whisky ist ein absolutes MUSSS. Rauchiges Aroma leicht nach salzigen Schinken und für mich ist der Abgang ein wenig süßlich. Den muss man getrunken haben
von P.
Dieser Whisky gehört wirklich zu den Besseren. Er hat den typischen Islay geschmack nach Teer, Holz, Rauch und Torf, sowie einen langen Abgang. Lecker! Er riecht ähnlich dem Ardbeg 10 (Empfehlung!), welchen ich bevorzuge, ist Geschmacklich jedoch etwas milder als dieser, etwa wie der Ardbeg 17 (der mein persönlicher Liebling ist). Man muss ihn auch nicht mit Wasser verdünnen! Schade ist nur, dass sich Lagavulin dazu hinreißen lässt, den Whisky zu färben. Das es auch ohne Farbstoff funktioniert, zeigt das Beispiel Ardbeg. Deshalb möchte ich jetzt nichts über Farbe sagen, da sie verfälscht ist!!! Der Lagavulin: Nose 4 Sterne, Geschmack 5 Sterne, Abgang 5 Sterne. Aber wegen dem Farbstoff einen Stern abzug! Macht 3,5 Sterne!
von Thomas B.
Dieser Whisky ist trotz seines hohen Malz Anteils sehr zärtlich zum Gaumen. Der leicht trockene und rauchige Geschmack wird wohl jeden Kenner beeindrucken. Der nussige und auch süsslich nach Honig schmeckende Abgang lassen an die Bienen bei ihrer Arbeit erinnern. Alles in allem ein sehr guter Whisky mit einem herausragendem Preis-Leistungs Verhältnis
von Mathias H.
DER Islay - keinesfalls zu vergleichen mit dem teilweise strengen Geschmack eines Laphroaig, trotzdem vollmundig mit einem wundervollen Aroma und mit einem sagenhaften Abgang. Mein Favorit !
von Martin B.
Das Einzige das besser ist als dieser Lagavulin ist dieser Lagavulin an der Küste der Insel Islay, und das hoffentlich bald.
von Günther M.
Fabio Montale, Hauptfigur aus Jean-Claude Izzo´s Marseille Triologie, trinkt ihn nachts auf seiner Terasse zum Meer. Inspiriert dadurch, hab ich es diesen Sommer ausprobiert - wunderbar! Dieser Whisky passt auch an das Mittelmeer. Am liebsten mag ich den Duft, wenn er eingeschenkt ist.
von Alexander D.
Unglaublich - dieser Islay !! Hervoragend in der Buketterfassung, fast unglaublich was den Körper angeht; sich entwickelnd was den Geschmack angeht und verdammt lang im Abgang ( hier entwickelt sich der rechte Geschmack)
von Dmitry M.
Konkurrenzlos. Mein Favorit. Geniales Genußerlebnis. Einmal probiert - nie vergessen. Rauchig, torfig, salzduftig. Darf man nicht verpassen!
von w.
Der "Torfbrocken" Lagavulin ist Torf pur. Ein super Winterwhisky. Nicht immer mein Fall. Aber in der richtigen Stimmung auf dem Sofa oder am PC in Sachen Whisky unterwegs einmalig. Klare vier Sterne.
von peta b.
wenn man die augen zu macht, schmeckt man bei jedem schluck das pure scotland, man hört pipes and drums und spürt wie man außen und innen gewärmt wird - ein traum dieser single malt.
von andrea F.
Fünf Sterne reichten meinem Mann fast nicht, deshalb dieses Nikolausgeschenk für ihn. Wir waren im Oktober in Schottland und für ihn war es ein Hochgenuss, dieses edle Getränk mit den ruhigen und stilvollen Schotten im Kaminzimmer des Hotels zu geniessen.
von Alexander M.
Was soll man zu ihm noch sagen? Einfach ein Klassiker. Ein unglaublich kräftiger, torfiger Duft. Vom Geschmack her voll im Körper, ein starker Torfton mit dem Salz des Meeres gepaart. Einfach eine Wucht.
von Thomas N.
Sehr gehaltvolles kräftiges und lang anhaltendes Aroma. Ideal für eine Vollmondnacht aur der Terrasse
von P. W.
Phantastisch! Der rauchige und z.T. leicht salzige Geschmack mit einem dennoch weichen Abgang - ich habe bis dato keinen phantastischeren Whiskey genossen!
von Andreas K.
In den Bewertungen vor mir ist fast alles gesagt. Der Laphroig 15y ist nicht ganz so rauchig-torfig wie der Lagavulin, dafür seetangiger. Beide sind einzigartig, bestens.
von Tobias J.
Ein einzigartiger Whisky ! Ein Hauch von Schwarzwälder Schinken, rauchig, harmonisch, mit mildem Abgang. Ein Muss in jeder Studenten-WG,da er ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis besitzt !!!