Zigarren

Zigarren

Lebensstil und Leidenschaft, beides vereint der Genuss einer Zigarre.

Als Christoph Columbus gen Westen segelte, entdeckte er 1492 die Neue Welt und mit ihr auch den Tabak.
Die Vision der Zigarre begann wohl damit, dass zu jener Zeit Gesandte auf Indianer stießen,
die eine Sorte Gräser, mit einem glimmendenden Holzstück anzündeten und sich einräucherten.

Zigarren werden auf der ganzen Welt hergestellt und sind mittlerweile ein Produkt mit hohem Automatisierungsgrad in der Herstellung.
Die handgerollten Zigarren finden sich noch bei Exklusivmarken, die vornehmlich in Cuba hergestellt werden.

Für eine gute Habano benötigt man fünf verschiedene Blattsorten, von denen jeder Blatttyp speziell kultiviert und vorbereitet wird.
Die Einlage (tripa) aus drei unterschiedlichen Blattsorten VALDO (leichteTabakqualität), SECO (aromatisch-würziges Blatt)
und LIGERO (sehr kräftig-würziges Blatt) verleiht ihr ihren unverwechselbaren Geschmack.
Das Umblatt (capote) ein speziell entwickelter Blatttyp gibt ihr ihre Struktur und ist ausschlaggebend für die Qualität.
Das Deckblatt (capa) ein auserlesenes feines Blatt, trägt wenig zum Geschmack bei, bildet aber die äußere Oberfläche und trägt zu ihrer Vollkommenheit bei.

Von der Pflanzung bis zur Herstellung können Jahre vergehen bis ein Tabakblatt soweit gereift ist. Die Blätter werden vorsichtig an der Luft getrocknet,
zu Bündeln gebunden und einem natürlichen Fermentationsprozess unterzogen. Anschließend erfolgt die Sortierung und eine Auslese nach Größe,
Farbe und Textur. Dann werden die Blätter entrippt und einer zweiten  und längeren Fermentation unterzogen. Nun muß das Tabakblatt noch einen
langandauernden Reifelagerungsprozess durchlaufen.

Nach der Vorbereitung des Deckblattes und der Blätter für die Einlage, werden die Mischungen zusammengestellt.
Die Tabakmischung wird dann von den Torcedores (Zigarrenroller) - in Handarbeit zu einer genussvollen Zigarre gerollt.
Das Format und die Abmessungen (Länge, Umfang) können den Geschmack beeinflussen.
Je größer die Zigarre, um so mehr Geschmack entfaltet sie und der Rauch wird kühler.
Dickere Zigarren ergeben ein größeres Rauchvolumen, brennen länger und die geschmackliche Intensivität der Aromen nimmt zu.
Zigarren dünneren Formats werden schneller geraucht und lassen dafür schärfere Geschmackseindrücke entstehen.

Zigarren sollten in einem Humidor, bei einer Luftfeuchtigkeit von 68 bis 70% und einer optimalen Temperatur von 18°C aufbewahrt werden.

Die Zigarre in der heutigen Zeit, ist ein Ausdruck von Genuss auf höchstem Niveau.