Der 10 jährige Ardbeg ist die erste ungefilterte Abfüllung der Destillerie und somit ein ganz besonderer Whisky. Er glänzt mit seiner außergewöhnlichen Tiefe und seinem Gleichgewicht. Sein Duft lässt eine Mischung aus viel Rauch und Salzwasser erkennen. Ein Hauch Gewürze und ein Anflug von jodartiger Trockenheit rundet ihn wunderbar ab und macht ihn sehr verführerisch. Am Gaumen treten süßliche Noten kraftvoll hervor. Karamell und Schokolade sorgen dabei für eine komplexe und delikate Erscheinung. Später werden die Aromen mit tiefen Torftönen und Anklängen von Tabak und Rauch verfeinert. Der Abgang ist stark und gewaltig. Er entfaltet eine wärmende Wirkung, die nur sehr langsam abklingt.
Geruch: viel Rauch, Salzwasser, Gewürze, jodartige Trockenheit Geschmack: komplex und delikat, zunächst süßlich mit Karamell und Schokolade, später tiefe Torftöne, Tabak und Rauch Abgang: stark und gewaltig, wärmend, sehr lang anhaltend
Ardbeg
(Kleine Anhöhe)
Beschreibung: Die an der idyllischen Südküste Islays gelegene Destillerie Ardbeg wurde im Jahre 1815 von John McDougall gegründet. Sie blieb sehr lange im Familienbesitz bis sie schließlich 1973 verkauft wurde. Daraufhin wurde sie abwechselnd mehrere Male in Betrieb genommen und wieder geschlossen. Dies dauerte bis in das Jahr 1997, als Glenmorangie den "Rohdiamanten" übernahm und von Grund auf renovierte. Seitdem wird ununterbrochen einer der beliebtesten und begehrtesten Whiskies in Schottland gebrannt. Typisch für Ardbeg ist, dass sehr stark getorftes Malz verwendet wird und es keinen Rauchabzug gibt. Dies macht den Whisky zu einem der wuchtigsten und rauchigsten in ganz Schottland. Darüber hinaus ist Ardbeg bekannt für seine Vielzahl an originalen Abfüllungen. Seine Angebotspalette umfasst eine 10 jährige Abfüllung, den Uigendail, Lord of the Isles, Ardbeg Almoste There und den Airigh Nam Beist. Auch von Unabhängigen sind Abfüllungen erhältlich.
Charakterisierung: Ein Ardbeg ist sehr robust, wuchtig und sehr torfig. Im Abgang sehr wärmend und lang anhaltend, ist immer eine ausgeprägte Rauchigkeit zu spüren.
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von Joerg H.
Ich kann mich fast allen vorangegangenen Bewertungen nur anschließen: Ein Top Whisky, für mich ist Ardbeg sowieso die beste Scotch Destillerie. Extreme, aber dennoch angenehme Rauchigkeit gepaart mit einer wundervollen Süße. Es macht einfach nur Spaß diesen Ardbeg zu trinken. 46% Akoholvolumen ist eine ideale Stärke, da er nicht zu stark verwässert ist, aber auch nicht in der Stärke abgefüllt, die die Geschmacksknospen betäubt. Anmerkung zum Schluss: Schauen Sie sich mal den Film "Constantine" mit Keanu Reaves an, dort spielt der Protagonist einen Selbstmörder, der Höllendämonen jagt, die auf die Erde kommen wollen. Passenderweise trinkt der Held Ardbeg TEN!! :-) Nicht nur deshalb ein sehenswerter Film!
von Volker A.
Ein Hammer!! Islay im Glas! Definitiv das Beste, was man für diesen Preis bekommt! Sicher ist er ein ziemlich verrauchtes Torfmonster, aber das ist genau das, was ich liebe! Der 10-jährige Laphroig ist mir persönlich zu medizinisch. Mit dem Ardbeg hab ich das im Glas, was ich liebe: Die Nase voll Rauch, auf der Zunge Torf, welcher sich später zu einer angenehmen, aber nicht aufdrinlichen Süße entwickelt. Definitiv einer der besten Whiskys, die ich bis jetzt kosten durfte! Es gibt immer Nuancen, an denen man hängen bleibt. Am Morgen danach mal am Glas riechen! Eine malzige Süße, die man so nicht erwartet hätte! Ganz klare 5 Sterne!!!
von Günther R.
Duft: Stark Rauchig, würzige Zitrustöne, Malz, Bourbonvanille, Salz und gut präsente medizinische Noten, Kaffeeartiges Röstaroma, wunderbar komplex ! ! !
Geschmack: Wie in der Nase, dann packt er zu während er trocken wird. Komplex, unzählige Aromen kommen und gehen, aber jedes nur einen Augenblick lang.
Abgang: Torfrauch, Bitterschokolade, Intensiefes Malz, EIN WAHRER GENUSS
von Matthias H.
Einfach ein Traum! Mir wurde oft gesagt, ein Islay ist etwas zu heftig für Einsteiger, doch ich bin begeistert vom rauchigen Geschmack dieses 10jährigen Single Malt. Diesen muß man einfach pur genießen! Nur zu empfehlen!
von Jens S.
Ein typischer Islay - Super Abgang - wer Laphroaig und Lagavulin liebt sollte diesen Tropfen unbedingt kosten
von P.
Diesen Ardbeg sollte man mit ein Paar Tropfen Wasser verdünnen. Dadurch ist es möglich seine Komplexität besser zu erschließen. Im Vergleich mit dem Lagavulin 16 und dem Laphroaig 10 siegt meiner Meinung nach klar dieser Ardbeg. Das Verkosten ist immer wieder ein (fast heiliges) Ritual. Es beginnt bei dem Geruch(Seeluft, Teerpappe, Torf, Toffee und viel, viel Rauch), geht weiter mit dem Geschmack (Torfrauch, Salz, Malz, Schärfe) und klingt aus mit dem langen Abgang. Danach hat man noch lange einen wunderbaren Rauchgeschmack im Mund. Einfach genial! Bewundernswert ist übrigens auch, dass Ardbeg keinem seiner Whiskys Farbstoff beifügt. Die anderen Destillen (Bowmore, Lagavulin und Laphroaig) fügen ihrem Whisky leider Farbstoff bei. Der Ardbeg 10 wird auch nicht kühlgefiltert. Der Geschmack wird also durch nichts beeinflusst! Klare Kaufempfehlung!!! Klare fünf Sterne!!!
von Thomas R.
Der Ardbeg riecht und schmeckt wie eine Mischung aus Klebstoff und Lösungsmitteln......aber irgendwie verdammt gut. Ist er zunächst im Mund recht süß, explodiert er im Abgang ähnlich dem Lagavulin, wenngleich er nicht ganz dessen Klasse hat. Dennoch ist für mich der Ardbeg ein großer Whisky.
von Patrick D.
Ich habe denn Ardbeg beim Whisky-festival in den Haag probiert und bin begeistert!Seither favorisiere ich Islay´s.Er schmeckt voll und sehr intensiv.Starke Rauchnote ist vorhanden.Echt lecker!
von Thomas S.
Ein Apotheker hätte seine wahre Freude an diesem Stoff. Unglaublich wie viel Jod, Salz und Phenol in solch einer blassen, das ist jetzt nicht negativ gemeint aber der ARDBEG TEN ist fast glasklar, Flüssigkeit versteckt werden kann. Aber erstmal der Reihe nach. Öffnet man die Flasche und verwendet zum tasting kein Deckelglas, füllt sich zwangsläufig der ganze Raum mit dem Typisch salzig, torfigen ISLAY Duft. Vom Körper nicht unbedingt ein Schwerstgewicht. Eine feine, sehr angenehme, Butternote ergänzt den von Torf, Rauch und einer Prise Salz dominierten Geschmack. Auf der Zunge entsteht dann ein, mir fast zu extremer, sehr intensiver Geschmack nach Bittermandeln. Hierbei wirken aber ein paar Tropfen Wasser wahre Wunder und machen diesen Malt dann doch nicht zu einer „bitteren Medizin“, sondern zu einem sehr wohlschmeckenden Erlebnis. Der Abgang fällt relativ kurz aus, wobei aber dann doch ein angenehm rauchiges Aroma lange am Gaumen haften bleibt. Übrigens, über unterschiedliche Flaschen der Abfüllung variiert der Geschmack merklich. Ein sehr feiner ISLAY Vertreter der für eine Standardabfüllung einen erstaunlich ausgeprägten Charakter besitzt.
von w.
Der Geruch verspricht vieles. Ein Hauch von Schokolade, rauchig und torfig.
vom Geschmack war ich danach ein bischen enttäuscht. scharf vorne auf der Zunge, der Abgang dagegen war mild.
Fazit Duft 4 Punkte Geschmack 3 Punkte Insammt 3.5
von Andreas K.
Klar, die Abfüllungen nach 1977 Destillationsdatum sind nur mehr ein laues Lüftchen gegen die alten. Nichts mehr zu spüren von diesen wahnsinnig intensivem Klebstoff, Uhu, Gummi. So auch dieser. Als "neuer" Ardbeg aber durchaus symptathisch. Mittlerer peat, klar und sauber, kein wesentlicher (Holz)rauch. Blitzsauberes (Bourbon?) Holz auch. Als zweite Komponente eine tiefe malzige Süße, die ein willkommendes ergänzendes und ausgleichendes Moment ist. Nicht sehr komplex (bei dem Alter auch nicht zu erwarten), aber ein perfekt gemachter kerniger Erwecker in nicht zu extremer Islay-Art. Im neuen Stil ist er viel näher an Caol Ila herangerückt. Für den Preis eine glasklare Empfehlung.
von matthias H.
Wohl einer der "typischsten" Islay-Whiskies. Torfig und kohlig mit viel Salz und Jod. Schmeckt eben deutlich nach Meer, hat aber auch stark süßliche Noten. Meiner Meinung nach auch deutlich aromatischer (und für mich besser) als der 10 Jahre alte Laphroaig mit 43%. Auch einen Schuß Wasser steckt er klaglos weg. Eine schöne Formulierung dafür habe ich kürzlich gelesen: "So ein Junge, der an der See aufgewachsen ist, lässt sich auch von einem heftigen Wasserguss nicht beeindrucken." Es macht einfach Spaß diesen urigen Whisky zu trinken! Noch ein Tip: Das benutzte Glas über Nacht stehen lassen und am Morgen nochmal in das trockene Glas reinriechen. Da riecht man dann das, was man auch riecht, wenn Herr Bachl bei Whiskyworld die Apothekerflasche mit dem Ardbegmalz aufmacht.
von Markus H.
Ich wurde sehr gut beraten im Ladengeschäft von whiskeyworld in Dachau und kann diesen Whiskey nur empfehlen. Im Vergleich zu amerikanischen Whiskeys, die ich bisher kannte ist dieser sehr vielschichtig im Geschmack. Dieser Whiskey hat bei mir die Leidenschaft des Whiskey-Trinkens entfacht.
von Herbert D.
Nachdem ich soviel Gutes über diese Abfüllung gelesen habe, wollte ich selbst mal kosten und war völlig enttäuscht. In der Nase kommen noch sehr angenehme Aromen mit einer rauchigen Note an, der Geschmack ist dann ein laues Lüftchen, ein Abgang kaum vorhanden. Fazit: riechen ja - trinken besser nicht, da gibt es deutlich bessere Abfüllungen!
von Helmut K.
Den Ardbeg muss mann getrunken haben, damit man weiss, wo die anderen Whiskys stehen. Er schmeckt nach Hafen, Salz, Holz, eben: Islay. Kein Whisky für Beginner, aber einer für Freunde des schottischen Westen.
von Dirk T.
Ardbeg 10 (übrigens wird die letzte Silbe langgezogen): Sehr starkes Aroma (der typische Islay-Torfgeschmack ist sehr dominant) - wird erst durch ein Schluck Wasser facettenreicher. Abgang ist reich aber etwas medizinisch. Wunderbar breites Buket: Duftet jedesmal anders - mal nach Toffee, mal medizinisch, Meeresbrise, Rauch, Vanille und und und. Man sollte sich mehr Zeit zum riechen als zum trinken nehmen. Tipp: Das Ardbeg-Tastingglas hat einen Deckel, somit bleibt der Duft länger erhalten.